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Dogge
Dogge
Schon vor über 4000 Jahren besaßen die Assyrer große, schwerfällige,
kurz behaarte Kampfhunde, die als Stammeltern der Deutschen Dogge angesehen
werden können. Urkundlich erwähnt wurden Doggenhunde erstmals im Jahre
755. In der französischen Hafenstadt St.Malo verrichteten diese Hunde im
Meuteverband den sog. "Schiffspolizeidienst". Sie wurden nach Schließung
der beiden Stadttore um 23.00 Uhr vom Nachtwächter zur Bewachung der Stadt
losgelassen. Niemand durfte bis morgens 06.00 Uhr sein Haus verlassen. Das ging
Jahrhunderte lang gut. Als Ende des 18. Jahrhunderts ein junger Marineoffizier
um 05.00 Uhr von einem Schäferstündchen zurückkam, wurde er von
der Hundemeute zerfleischt (kein schöner Tod). Daraufhin wurden die Hunde
vom Seegericht zum Tode verurteilt. Mittlerweile hat sich die Dogge zum begehrten
Liebhaberhund entwickelt. Gute Doggen sind ausgeglichen, sanft und gutmütig.
Sie gehen liebevoll mit ihren Menschen und deren Kindern um. Die Deutsche Dogge
braucht Platz und Auslauf. Sie sollten Zeit für Ihren Hund haben.Das Haar der Dogge ist kurz, anliegend und glänzend. Da bei dieser Rasse aber eine Tendenz zu Hauterkrankungen besteht, sollten Sie mehrmals in der Woche Hautpflege und Fellpflege betreiben. Wie bei allen Hunden ist auch eine regelmäßige Zahnpflege notwendig. Die Dogge neigt zu Augenerkrankungen, wie z.B. Bindehautentzündung. Aus diesem Grund sollten Sie ihr regelmäßige Augenpflege zukommen lassen.
Bisweilen kommen bei der Deutschen Dogge Knochenerkrankungen vor. Sie können zur Vorsorge Ihrem Hund zusätzlich Produkte gegen Gelenkbeschwerden geben. Besonders während der Wachstumsphase darf der Hund nicht überfordert werden. Beim ersten Anzeichen von Beschwerden sollten Sie den Tierarzt aufsuchen.
Doggen leiden nicht selten auch an Herz- und Hüftproblemen; also nicht überanstrengen und nicht viel springen lassen. Wie bei allen großen Hunden besteht auch bei der Deutschen Dogge die Gefahr einer Magendrehung nach der Nahrungsaufnahme. Da es sich dabei um einen akuten Notfall handelt, ist es ratsam, den Hund nach dem Füttern mindestens ein bis zwei Stunden ruhen zu lassen.
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