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	<title>Ihr Blog für die Tiergesundheit</title>
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		<title>Gassi gehen:  Erholung oder Stress?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 11:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tante Peppi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tante Peppi]]></category>
		<category><![CDATA[Gassi gehen]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/itchy_02.jpg" alt="" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Itchy</p></div>
<p>Ich bin mir ganz sicher, dass es kaum einen Hund gibt (mich eingeschlossen), der sich nicht freut, wenn sein Mensch die Leine und das Halsband in die Hand nimmt und damit anzeigt, dass es endlich nach draußen geht. Dagegen bin ich mir bei manchen Hundebegleitern, was die Freude betrifft, nicht immer sicher. Aus vielerlei Gründen ist der Gassi-Gang für mache Hundehalter mit mehr oder weniger Stress verbunden.</p>
<p>Die meisten Hunde sind zu Beginn des Spazierganges höchst motiviert, weil sie endlich aus der häuslichen Langeweile heraus kommen und weil sie immer wieder (meist aber vergeblich) hoffen, dass sie gerade heute ganz bestimmt ganz was Tolles erleben. Daher gehen die meisten wie ein Schlittenhund gleich auf Hundeart jodelnd voll in die Leine und vergessen dabei alle Benimmregeln – sofern sie überhaupt welche beherrschten.</p>
<p>Aber nicht zuletzt deshalb hält sich die Freude mancher Menschen am Spaziergang mit ihrem Hund in Grenzen. Weil nämlich manche Menschen häufig nicht in der Lage sind, ihrem Hund eine passable Leinenführigkeit beizubringen, werden nicht wenige zum Freilauffanatiker, wodurch ihre durch das permanente Zerren ihres Hundes geschädigten Schulter- und Nackenmuskulaturen schlagartig entlastet werden. Die Notwendigkeit des rücksichtslosen Freilaufes ihres Hundes versuchen sie mit selbst gezimmerten „wissenschaftlichen“ Begründungen zu beweisen. Sie denken aber nicht daran, oder es ist ihnen egal, dass ihr außer Kontrolle geratener Hund andere Hundehalter oder Passanten belästigt oder ängstigt. Außerdem gibt es mehr als genug Hunde, die aufgrund fehlerhafter Aufzucht oder genetisch bedingter Wesensschwächen mehr oder weniger große Probleme mit Artgenossen haben. Diese zu bemitleidenden Artgenossen kommen durch die temperamentvollen Belästigungen unkontrolliert frei laufender Hunde aus ihrem Dauerstress und ihren oft nicht geringen Ängsten nie heraus.</p>
<p>Ich als erwachsener 10 jähriger Schäferhund bin auch nicht mehr scharf darauf, mit einem mir unbekannten, unerzogenen, hyperaktiven Junghund ein Hetzspiel zu beginnen. Noch dazu, wenn ich angeleint bin und der Junghund temperamentvoll über mich herfällt. Wenn er die Begrüßungszeremonien nicht einhält, bekommt er von mir einen Satz heiße Ohren und wenn sein Besitzer aus hundert Meter Entfernung noch so laut schreit: „der will doch nur spielen!“ Leider bin ich dann aber wieder der böse, böse Schäferhund, der noch dazu wie ein Wolf ausschaut.</p>
<p>Unser Rudel-Opa hat generell nichts gegen frei laufende Hunde, wenn sie einen guten Grundgehorsam haben, sich nicht über den Einwirkungsbereich (10 – 15 Meter) hinaus von ihrem Führer entfernen und auf Zuruf zuverlässig zurück kommen. An Passanten, spielenden Kindern, Radfahrern oder Joggern darf der Freiläufer kein Interesse zeigen oder er muss vorsichtshalber rechtzeitig zurückgerufen werden. – Jetzt sagen Sie mal selber, wie viele solche rücksichtsvollen Freiläufer sind Ihnen schon begegnet? Daher meint unser Opa, dass Hunde ohne diesen Grundgehorsam in Verkehrsbereichen und überall da, wo andere Menschen allein oder mit ihren Kindern, oder andere Hundehalter in Frieden ihre Freizeit genießen wollen, an die Leine gehören. Wenn sich die Klagen über die Rowdys im Hundepelz weiterhin häufen, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn in manchen Städten die Leinenpflicht für alle Hunde &#8211; auch die anständigen &#8211; gesetzlich verordnet wird.</p>
<p>Wir erwachsenen Hunde spielen, soweit wir noch gesund sind, selbstverständlich auch manchmal noch gerne, aber so richtig vertrauensvoll spielen wir in der Regel nur noch mit befreundeten Hunden. Unser Rudel-Opa sagt: „Das ist wie bei Euch Menschen. Oder hat jemand schon mal in der Fußgängerzone erlebt, dass sich plötzlich wildfremde Menschen zum Spielen aufgefordert haben?“ Und so viel ich noch von meinen Vorfahren weiß, spielen erwachsene Wölfe, wenn überhaupt, nur mit Rudelangehörigen. Also bitte, gebt uns älteren Hunden ausreichend Gelegenheit auf abgesicherten Plätzen mit unseren Freunden zu spielen aber setzt uns nicht zu oft dem Begegnungsstress mit fremden Hunden oder deren häufigen Mobbing-Versuchen aus, nur weil wir beweisen sollen wie gut wir sozialisiert sind. Keiner von uns Hunden ist asozial, nur weil er sich nicht gleich vor jedem fremden Hund unterwürfig auf den Boden wirft, oder sich kein Spiel aufzwingen lässt. Wenn wir uns gegenseitig „nicht riechen“ können, dann sagen wir es in unserer Körper- und Lautsprache klar und deutlich, was in der Regel von unserem Gegenüber gleich verstanden wird. Nur sollten es unsere Menschen auch verstehen und auch tolerieren und nicht gleich einen Therapeuten mit uns aufsuchen.</p>
<p>Für heute wünsche ich Euch viel Sonnenschein beim hoffentlich interessanten Gassigang.<br />
Bis auf bald<br />
Euer Itchy</p>
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		<title>Was fehlt denn jetzt noch von unseren Intelligenzen?</title>
		<link>http://www.padvital.de/blog/tante-peppi/was-fehlt-denn-jetzt-noch-von-unseren-intelligenzen</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 03:10:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tante Peppi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tante Peppi]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligenz bei Hunden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Instinktive Intelligenz sind also die Talente, die in uns Hunden von Geburt an bereits vorprogrammiert sind. Hinzu kommt aber jetzt noch die Adaptive (die der Umwelt angepasste) Intelligenz, die dafür verantwortlich ist, wie klug wir Hunde unsere angeborenen Talente &#8230; <a href="http://www.padvital.de/blog/tante-peppi/was-fehlt-denn-jetzt-noch-von-unseren-intelligenzen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/itchy_02.jpg" alt="" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Itchy</p></div>
<p>Die Instinktive Intelligenz sind also die Talente, die in uns Hunden von Geburt an bereits vorprogrammiert sind. Hinzu kommt aber jetzt noch die <strong>Adaptive </strong>(die der Umwelt angepasste) <strong>Intelligenz</strong>, die dafür verantwortlich ist, wie klug wir Hunde unsere angeborenen Talente einsetzen, wenn wir zum Beispiel gezwungen sind eventuelle Probleme zu lösen. Sie ist auch für unser Lernvermögen verantwortlich, z.B. wie schnell wir lernen, wie gut unser Gedächtnis ist, wie gut wir auf soziale Signale anderer Hunde aber auch auf die der Menschen reagieren und ob wir sogar durch Beobachtung lernen können. Wie zum Beispiel unsere „Only“. Die hat unser Opa nicht wie mich gut eineinhalb Jahre lang mit den verschiedensten Unterordnungsübungen „gezwiebelt“. Sie kann zwar nur mit Mühe „Sitz“ und kaum „Platz“ auf Befehl (weil unser Opa keinen Wert darauf legt), aber sie hat allein durch Beobachtung von alleine herausgefunden, wie man sich in unserer Familie richtig benimmt. Die Ausführung wichtiger täglicher Notwendigkeiten, wie: komm, bleib, langsam, geh zurück, steh, steh auf, still, aus, zeig mir (wenn sie was im Maul hat) und noch einiges mehr, was im Umgang mit Menschen halt notwendig ist, hat sie auch zum Teil mir abgeschaut, denn ich bin ihr großes Vorbild.</p>
<p>Weil ich das mit der adaptiven Intelligenz auch nicht gleich begriffen habe, hat mir der Opa ein gutes Beispiel aus seinem früheren Beruf erzählt, was zum Beispiel Polizeihunde bei ihrer Grundausbildung für ihre künftige Praxisverwendbarkeit im Schutzdienst lernen müssen: das Stöbern nach versteckten Personen, das Verbellen einer ruhig stehenden Person, das Einholen einer fliehenden Person, die Abwehr eines Angriffes auf sich oder seinen Führer. Diese aber nur simulierten Situationen werden in vielen Übungsstunden bis zur Perfektion eingeübt und das ist ja leicht. In der Praxis kommt es aber dann darauf an, dass sich der Hund an die erlernten Grundübungen erinnert und sie auf die ernsthafte Situation umsetzt. Seine adaptive Intelligenz muss es ihm also ermöglichen, durch Kombinieren erlernter Übungen zum Erfolg zu kommen. Erschwert wird ihm das aber durch die ihm eventuell fremde Umgebung und die jetzt ernsthafte Situation, die der Hund durch die Adrenalinausschüttung seines Führers (auch Polizisten haben im Ernstfall manchmal ganz schönes „Muffensausen“) aber auch durch den „Angstschweiß“ des Straftäters über seine Nase mitbekommt. Dazu kommen noch  Ablenkungen durch die verschiedensten Umweltgeräusche, andere Menschen und Tiere oder Hindernisse im Gelände.</p>
<p>Nicht zuletzt diese „der Umwelt angepasste“ (adaptive) Intelligenz macht es uns Hunden möglich, Euch Menschen nach verschiedensten Spezialausbildungen z.B. als Polizeihunde, Rauschgiftspürhunde, Sprengstoffspürhunde, Rettungshunde, Gasspürhunde, Blindenführhunde, Gehörlosenhunde, Behindertenhilfshunde, Trüffelsuchhunde usw. zu helfen. Ob aber der jeweilige Spezialhund gut ist, oder nur so „lala“, hängt darüber hinaus auch noch von seiner <strong>Arbeits- oder Gehorsamsintelligenz</strong> ab – das heißt, wie es um seine Ausbildungsfähigkeit steht. Diese hängt primär von den einzelnen Rassen ab, aber sie wird auch während der Früherziehung vom jeweiligen Besitzer positiv oder negativ beeinflusst.  Jeder Hund, auch Hunde der gleichen Rasse und sogar des gleichen Wurfes können, wenn sie erwachsen sind, verschiedene Persönlichkeiten haben und zeigen ein ganz individuelles Verhalten, weil die Formung der Persönlichkeit schon beim Züchter etwa ab der 4. Lebenswoche beginnt und ab der 7. bis 8. Woche dann beim späteren Besitzer fortgesetzt werden muss.</p>
<p>Bis zum Ende des ersten Lebensjahres durchlaufen wir Hunde die wichtigste und unwiederbringlichste Zeit, was die Formung unserer Persönlichkeit, die Steigerung unserer Intelligenz und somit unser „erworbenes“ Wesen ausmacht. Damit dürfte auch klar sein, dass die Qualität unserer Persönlichkeit nicht zuletzt vom Talent unserer Menschen abhängt, die uns während unserer Früherziehung speziell im ersten Jahr begleiten und erziehen. Dazu hat unser Opa auch einen Spruch: „Jeder hat den Hund, den er verdient!“, oder: „Wie der Herr, so sein Gescherr!“.</p>
<p>Bei Mischlingswelpen kann man sich schwer nach den angeborenen Talenten der beteiligten Rassen orientieren, weil selten beide Eltern bekannt sind. Man kauft also zunächst die „Katze im Sack“ und man muss abwarten, wie sich der „Wundertüten-Hund“ entwickelt. Umso wichtiger ist aber gerade in so einem Fall die Formung seiner Persönlichkeit durch eine liebevolle und artgerechte Grunderziehung.</p>
<p>Aber nicht dass Sie jetzt glauben, dass ein Hund mit hoher adaptiver Intelligenz automatisch auch eine hohe Arbeits- und Gehorsamsintelligenz haben muss. Gerade solche „Gscheiderlen“  haben bisweilen Schwierigkeiten, Befehle zu befolgen oder bei einer Prüfung die verlangten  Übungen korrekt auszuführen. Es fällt ihnen nämlich oft schwer, sich aufmerksam auf die Laut- und Körpersprache ihres Menschen zu konzentrieren, wogegen Hunde mit etwas weniger adaptiver Intelligenz aber mit hoher Arbeitsintelligenz bei den zu lernenden Übungen Freude, Eifer Konzentration und Ausdauer zeigen. Während die adaptive Intelligenz die Fähigkeit misst, was uns Hunden selbst nützt, zeigt die Arbeits- und Gehorsamsintelligenz, was wir für Euch Menschen leisten können.</p>
<p>Für das Zusammenleben mit Euch Menschen ist aber hohe Intelligenz nicht immer alles und wie der Opa sagt, ist sie auch nicht immer wünschenswert, denn ein intelligenter Hund braucht ja viel mehr Beschäftigung und Aufsicht, was dadurch auch mehr Stress bedeuten kann. Außerdem finden solche Hunde ganz schnell die Schwächen ihrer Besitzer heraus und lernen sich selbst eine Reihe von Dingen, die Euch Menschen aber dann auch nicht passen werden, weil sie sicher zum Großteil unerwünscht sein werden.</p>
<p>Daher ist bei der Auswahl eines Hundes die „Passung“ das Wichtigste und nicht sein Aussehen. Das bedeutet, dass die angeborenen Intelligenzen (die vererbten Gewohnheiten) des Hundes unbedingt zum späteren Besitzer passen müssen und dass dieser Mensch in der Lage sein muss, die rassespezivischen Ansprüche des ausgesuchten Hundes in jeder Hinsicht zu erfüllen.</p>
<p>Wie mir der Opa erzählt hat, leben inzwischen tausende von selbsternannten Hundepsychologen in unserem Land davon, indem sie Hunden angeblich unerwünschtes Verhalten abgewöhnen, welches ihnen rassebedingt über Generationen angezüchtet wurde. Wenn so genannte „Hundeflüsterer“ für viel Geld zum Beispiel einem klassischen Jagdhund mittels Elektroschock den angezüchteten Jagdtrieb abgewöhnen, so ist das einfach Tierquälerei.</p>
<p>Es gibt inzwischen über 300 Hunderassen mit den verschiedensten angeborenen Intelligenzen (rassespezifischen Verhaltensmustern). Da wird sich doch für jeden Menschen der passende Hund finden lassen, ohne dass diesen erst ein „Hundefachmann“ zurechtbiegen muss. Das dazu nötige Wissen über diesen Hund muss sich der Mensch allerdings schon vor der Anschaffung aneignen. Wenn er das nicht tut, dann wird er seinem Hund immer unterlegen sein, auch wenn dieser nur wenig intelligent ist.</p>
<p>In der Hoffnung, dass das Neue Jahr für Sie glücklich begonnen hat und auch weiterhin so verlaufen wird, mach ich für heute Schluss.</p>
<p>Bis auf bald<br />
Euer Itchy</p>
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		<title>„Instinktive Intelligenzen“ oder „vererbte Gewohnheiten“</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 09:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tante Peppi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tante Peppi]]></category>
		<category><![CDATA[Hunderassen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der letzten Geschichte hat mir der Opa extra die drei verschiedenen Intelligenzen aufgeschrieben, über die ich heute erzählen will: die instinktive-, genetisch vorprogrammierte (angeborene Intelligenz), die adaptive-, an die jeweilige Umwelt angepasste Intelligenz und die Arbeits- oder Gehorsamsintelligenz. Aber &#8230; <a href="http://www.padvital.de/blog/tante-peppi/instinktive-intelligenzen-oder-vererbte-gewohnheiten">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/itchy_02.jpg" alt="" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Itchy</p></div>
<p>In der letzten Geschichte hat mir der Opa extra die drei verschiedenen Intelligenzen aufgeschrieben, über die ich heute erzählen will:</p>
<p>die <strong>instinktive-</strong>, genetisch vorprogrammierte (angeborene Intelligenz),<br />
die <strong>adaptive-</strong>, an die jeweilige Umwelt angepasste Intelligenz und<br />
die <strong>Arbeits-</strong> oder <strong>Gehorsamsintelligenz</strong>.</p>
<p>Aber erst alle drei zusammen ergeben die so genannte <strong>„manifeste“</strong> (sichtbar gemachte) Intelligenz, die die Menschen manchmal meinen, wenn sie z.B. sagen: „Mein Hund ist ja so gscheid!“ oder: „Der Hund von unserem Nachbarn ist so deppert, dass er sich sogar verläuft, wenn er angeleint ist“ – wobei sie sich mit solch oberflächlichen Aussagen nicht selten gehörig täuschen.</p>
<p>Wir Hunde untereinander erkennen hingegen sofort bei der Begegnung und spätestens beim Spiel miteinander, was wir von dem jeweiligen Artgenossen in Hinsicht auf sein angeborenes Verhalten erwarten können. Für Euch Menschen soll ich aber die einzelnen Intelligenzen genauer beschreiben – hat der Opa gesagt – und ich soll zum besseren Verständnis statt „Intelligenzen“ auch „Talente“ sagen.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 290px"><img class=" " src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_47a.jpg" alt="" width="280" height="210" /><p class="wp-caption-text">Ausgeprägte Soziale Intelligenz ist die Basis des gegenseitigen Vertrauens beim Sozialen „Kampfspiel“</p></div>
<p>Schon vor vielen Jahrtausenden konnten die Menschen durch gezielte Auswahl der Zuchthunde (selektive Zucht) nicht nur Größe, Figur oder die Farbe und die Länge unseres Haarkleides bestimmen, sondern sie schafften es schon sehr früh, durch Kreuzung von Hunden mit einem erwünschten speziellen Verhalten, diese nützlichen Talente (Intelligenzen) in den Genen der Nachkommen zu manifestieren. Jede der heute über 300 Rassen zeigt also  ein vom Menschen gezielt angezüchtetes, gefördertes und genetisch programmiertes (rassespezifisches) Verhalten. Charles Darwin, ein ganz kluger Vererbungs-Forscher von Euch Menschen, der übrigens herausgefunden hat, dass ihr Menschen angeblich von den Affen abstammt, bezeichnet die uns angeborenen Funktionen oder <strong>Instinktiven Intelligenzen</strong> als <strong>„vererbte Gewohnheiten“</strong>.</p>
<p>Davon gibt es verschiedene, vom Menschen gewollte rassetypische Verhaltensmuster, denn die verschiedenen Hunderassen wurden ja für verschiedene Nutzungszwecke gezüchtet:</p>
<p>Das <strong>Warnverhalten</strong> durch bellen (als allarmierender Wächter) war bestimmt die erste wichtige Nutzfunktion von uns Hunden für Eure prähistorischen Vorfahren. Alle Ereignisse nämlich, die für uns Hunde ungewöhnlich oder gar gefährlich wirken, lösen bei uns die Wachfunktion aus. Ihr Menschen nennt es auch den Wachtrieb, der schon von Euren Vorfahren sehr gefördert wurde, denn damals gab es auch gefährliche Raubtiere oder feindliche Menschen,  vor deren Überfällen wir rechtzeitig warnten. Heute soll es sogar Hunde geben, sagt der Opa, die ihre Menschen vor Feuer, Gas oder Erdbeben warnen.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 290px"><img class=" " src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_47b.jpg" alt="" width="280" height="210" /><p class="wp-caption-text">Mit gegenseitigem Vertrauen macht der Only sogar diese „fürchterliche“ Übung Spaß</p></div>
<p>Das <strong>Schutzverhalten</strong> wurde speziell bei den Dienst- und Gebrauchshunderassen (zu denen  auch ich als Deutscher Schäferhund gehöre) verstärkt herausgezüchtet. Als wehrhafte (nicht nur allarmierende) Wächter schützen sie ihre Menschen und deren Hab und Gut nicht selten auch „unter Einsatz ihres Lebens“. So steht es wenigstens in den meisten Rassebeschreibungen. Kampftrieb, Mut, Schärfe und Härte werden bei den 9 Dienst- und Gebrauchshunderassen extra angezüchtet und werden auch bei der Ausbildung gezielt gefördert, weil sie in der Regel Voraussetzung zum Bestehen der Zuchttauglichkeitsprüfung sind. Ich persönlich lege aber mehr Wert auf friedlichen Umgang mit Mensch und Tier, weil diese geschilderten speziellen Intelligenzen, die zum Großteil ja Stress bedeuten,  während meiner Erziehung und Ausbildung vom Opa nicht gefördert wurden. Sie gehören in unserer Familie zum unerwünschten Verhalten.</p>
<p>Mit dem <strong>Jagdverhalten</strong>, der ursprünglichsten aller instinktiven Intelligenzen sind alle Hunde mehr oder weniger stark ausgestattet. Aber ich kenne keinen meiner Spezln, die auf eine sich bietende Hasenjagd verzichten würden. Beim instinktiven Jagdverhalten werden wir Hunde wieder zum Wolf und das Suchen einer Wildfährte, Wild finden, verfolgen und niederwerfen, habt Ihr Menschen ja speziell bei den vielen Jagdhunderassen durch gezielte Zucht noch erweitert. Unter den vielen reinen Jagdhunderassen gibt es eine Reihe richtiger Spezialisten. Die können zum Beispiel das Wild aufstöbern, dem Jäger vor die Flinte treiben, in Netze treiben, geschossenes Wild apportieren, totverbellen oder vorstehen. Die so genannten Erdhunde (das sind die niederläufigen „Krawallschachteln“, die mich nicht selten so aufregen) müssen mit sehr viel Intelligenz und Selbstbewusstsein den Fuchs oder Dachs in deren Bau unter der Erde verfolgen, ihn vor die Flinte ihres Herrn hinaustreiben oder ihn töten. Dazu braucht es schon sehr viel Mut, Kampfgeist und die Fähigkeit, im Bau ohne Hilfe ihres Herrn, selbständig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Bei den meisten Terriern schaltet ihr genetisches Programm sofort auf „töten“, wenn sie eine Ratte nur sehen. Dass man dann z.B. den Dackel im Privatleben oft als stur oder ungehorsam bezeichnet, ist eine grobe Fehleinschätzung – der ist halt so!</p>
<p>Das <strong>Hüteverhalten</strong> (auch wenn Sie es nicht glauben) haben die Hütehunde auch von den Wölfen geerbt. Durch Selektivzucht wurde das Jagdverhalten der Wölfe (anschleichen, umzingeln, in bestimmte Richtungen treiben) bis zur Perfektion verbessert und die Hunde lassen sich durch bestimmte Befehle oder Pfiffe des Hirten präzise lenken. Das Niederwerfen und töten der Schafe wurde den Hütehunden weggezüchtet.</p>
<p>Das <strong>Familien-</strong> und <strong>Begleithundverhalten</strong> (soziale Intelligenz) ist typisch für die große Gruppe der so genannten Gesellschaftshunde. Früher hat man die meist kleinen Rassen etwas abwertend als „Schoßhunde“ bezeichnet, die keinen anderen Nutzen hatten und haben, als dem Menschen Freude zu bereiten und ihn problemlos in allen Lebenslagen zu begleiten. Unser Rudel-Opa fordert schon immer dringend, dass jeder als Begleit- oder Familienhund geführte Hund, egal welcher Rasse, in seinem Instinktverhalten folgende Kriterien erfüllen sollte: Wesensicherheit, gute Führigkeit, mittlere Härte, enge Bindung an seinen Herrn und an die Familie. <strong>Eventuell erwünscht:</strong> Wachtrieb (nur als alarmierender Wächter), Spieltrieb, Apportiertrieb. <strong>Unnötig:</strong> Schutztrieb, übersteigerter Spürtrieb, Stöbertrieb. <strong>Unerwünscht:</strong> Scheuheit, Ängstlichkeit, übersteigertes Misstrauen und Reserviertheit, Kampftrieb, Schärfe, Jagdtrieb.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 290px"><img class=" " src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_47c.jpg" alt="" width="280" height="210" /><p class="wp-caption-text">Auch dieses Beinchen lässt der Itchy unbeschädigt.</p></div>
<p>Und unser Opa meint weiter, dass die soziale Intelligenz bei uns Hunden gerade in der jetzigen Zeit nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Auf sie sollte auch in der Zucht besonderer Wert gelegt werden. Immer mehr Menschen suchen nämlich in uns einfach nur einen Gefährten, wozu wir uns in mehrfacher Hinsicht sehr gut eignen: als Rudeltier brauchen wir die menschliche Gemeinschaft zum Überleben. Unser Sozialverhalten ähnelt dem von Euch Menschen, auch wenn Ihr Euch, wie der Opa sagt, in manchen Bereichen schon ganz schön asozial benehmt.  Wir jedenfalls können uns hervorragend anpassen und wir sind hervorragende Beobachter und Zuhörer. Viele Menschen schätzen an uns besonders, dass wir nicht gegenreden können, was in manchen menschlichen Gemeinschaften ja ein Problem ist. Wir nehmen die Dinge einfach so wie sie kommen und schenken Euch bei einigermaßen artgerechter Haltung unsere Freundschaft und Anhänglichkeit- ohne Wenn und Aber. Allein durch unsere Anwesenheit bei psychisch kranken Menschen können wir Verhaltensstörungen, Depressionen, Kontaktunfähigkeit besonders bei Kindern positiv beeinflussen und für viele ältere Menschen wirken wir Hunde geradezu lebensverlängernd.</p>
<p>In der nächsten Geschichte erzähle ich Euch noch den Rest über die Adaptive- und die Arbeits- und Gehorsamsintelligenz. Versäumen Sie deshalb die nächste Geschichte nicht!</p>
<p>Bis auf bald<br />
Euer Itchy</p>
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		<title>Sind wir Hunde intelligent?</title>
		<link>http://www.padvital.de/blog/tante-peppi/sind-wir-hunde-intelligent</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 14:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tante Peppi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tante Peppi]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligenz bei Hunden]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Rudel-Opa hat in schlauen Büchern vergebens eine verständliche Beschreibung gesucht, was Intelligenz überhaupt ist. Unter Intelligenz versteht Ihr Menschen im Allgemeinen die Fähigkeit zu lernen, die schnelle Auffassungsgabe und ob man was begreifen kann. Das „Lernen und Auffassen“ traut &#8230; <a href="http://www.padvital.de/blog/tante-peppi/sind-wir-hunde-intelligent">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/itchy_02.jpg" alt="" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Itchy</p></div>
<p>Unser Rudel-Opa hat in schlauen Büchern vergebens eine verständliche Beschreibung gesucht, was Intelligenz überhaupt ist. Unter Intelligenz versteht Ihr Menschen im Allgemeinen die Fähigkeit zu lernen, die schnelle Auffassungsgabe und ob man was begreifen kann. Das „Lernen und Auffassen“ traut Ihr uns ja noch zu aber beim „Begreifen“ gehen die Meinungen oft schon wieder auseinander. Da wir Hunde angeblich auch nicht fähig sind, die jeweilige Lage zu beurteilen und daraus Folgerungen zu ziehen, wird uns Intelligenz aus wissenschaftlicher Sicht immer wieder abgesprochen.</p>
<p>Wir Hunde sind aber sehr wohl in der Lage aus erlebten positiven oder negativen Vorgängen zu lernen.  Beweise sind unsere hervorragenden Leistungen und Erfolge in den vielseitigen Ausbildungsarten und Verwendungszwecken, wobei es egal sein dürfte, ob dabei unsere Intelligenz auf besonderer Aufmerksamkeit, Nachahmung oder schnellem Lernen beruht, oder weil wir in der Lage sind, den jeweils anzustrebenden Erfolg sicher abschätzen zu können. Unsere Intelligenz ist daher sicher das Ergebnis einer Verknüpfung verschiedener seelischer Vorgänge, die unsere oft verblüffenden Intelligenzleistungen ermöglichen.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><img src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_46b.jpg" alt="" width="280" height="187" /><p class="wp-caption-text">„Ui,ui,ui…tolles Kampfspiel, da mach ich mit!!“</p></div>
<p>Soviel ich in unserem Hundeverein so mitbekomme, (auch wenn die glauben ich schlafe unter dem Tisch) ist das Thema Hundeintelligenz, wenn es unter Ausbildern oder Hundesportlern überhaupt angesprochen wird, bald auch wieder beendet. Jeder weiß ja angeblich, was gemeint ist, und man könne es nur momentan nicht definieren. Und weil auf den Menschen-Seminaren ja immer vor der Vermenschlichung der Hunde gewarnt wird, möchte man es auch nicht direkt Intelligenz nennen. „Instinktverhalten oder Triebhaftigkeit wäre vielleicht weniger vermenschlicht ausgedrückt. Außerdem sieht man es angeblich doch bei der Arbeit, ob der Hund klug und clever oder stockdumm ist.“ So oder so ähnlich ziehen sich viele Ausbilder aus der Affaire und es wäre also nicht klug, manche Ausbilder mit solchen Fragen in Verlegenheit zu bringen.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 290px"><img class=" " src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_46a.jpg" alt="" width="280" height="187" /><p class="wp-caption-text">„Merk Dir eins, Du Nasenbohrer, den Itchy werf ich mir immer noch selber, verstehst mi?!!“</p></div>
<p>Auch mit der geäußerten Vermutung, wir Hunde hätten ein Bewusstsein oder gar eine Seele, würde so mancher Ausbilder oft gänzlich ins Abseits geraten, denn man hat einfach Angst als unwissenschaftlich zu gelten.</p>
<p>Die Wissenschaftler sind auch über die Bezeichnung „Hundepsychologie“ nicht glücklich. Sie nennen sich lieber „Ethologen“ oder „Verhaltensforscher“, damit man klar erkennt, dass sie das artgerechte Verhalten von uns Hunden methodisch erforschen, ohne von einer Seele (Psyche) bei uns Hunden ausgehen zu müssen. Aber Ihr Menschen wisst doch auch aus der psychosomatischen Medizin, dass es keine körperlichen Veränderungen ohne psychische Symptome gibt. Und das gilt natürlich auch für uns Hunde. Wir reagieren auch mit körperlichen Erkrankungen, wenn wir psychisch leiden – und deshalb müssten wir Hunde doch auch eine Seele (Psyche) haben!</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><img src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_46c.jpg" alt="" width="280" height="187" /><p class="wp-caption-text">„Ja da werd ich doch gleich kreuzteufelswild!!  Nasenbohrer!!!  Nasenbohrer???  Ich bin die Nachfolgerin von unserer Tante Peppi!!, verstehst mi??&quot;</p></div>
<p>Als ernsthafter Hundeliebhaber wollen Sie jetzt aber von mir wahrscheinlich wissen, wo sie über die Intelligenz von uns Hunden etwas erfahren können? Von umherreisenden „Top-Hundeflüsterern“, die gerade „in“ sind, werden in nicht gerade billigen Seminaren die verschiedensten kynologischen Themen angeboten. Vom Klickern, Triebförderung beim Schutzhund, Agility für Anfänger oder Meisterschaftsanwärter bis hin zum sportlichen Team-dance mit dem Hund und, und, und…&#8230; Alle diese Themen bauen natürlich auf verschiedenen Intelligenzen auf, aber gezielt darüber gesprochen wird, wenn überhaupt, sehr wenig.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 290px"><img class=" " src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_46d.jpg" alt="" width="280" height="187" /><p class="wp-caption-text">„Entschuldigen`s, dass ich so laut geworden bin. Hoffentlich hat`s der Opa nicht mitgekriegt!“ </p></div>
<p>In Rassebeschreibungen, die größtenteils von Züchtern oder Zuchtverbänden beeinflusst sind, werden die einzelnen Rassen durchwegs sehr schmeichelhaft dargestellt. Die negativen Seiten werden verschwiegen oder so „schön geschrieben“, dass sie bei oberflächlicher Betrachtung schon wieder positiv klingen. Kaum eine Rasse wird als nicht intelligent beschrieben. Wie intelligent aber der jeweilige Hund ist, erkennt man erst daran, wie er mit gestellten Aufgaben umgeht oder wie er eigene Probleme löst. Diese (jetzt brauch ich die Hilfe vom Opa wieder!) „manifeste“ (sichtbar gemachte) Intelligenz ist die Summe drei verschiedener Intelligenzen, nämlich der <strong>instinktiven,</strong> der <strong>adaptiven</strong> und der <strong>Arbeitsintelligenz.</strong></p>
<p>Mit Hilfe unseres Rudel-Opas werde ich Euch das mit den Intelligenzen in der nächsten Geschichte weiter erzählen. Für heute bin ich nämlich müde „wie ein Hund“ und meine „Intelligenz“ braucht dringend Erholung.</p>
<p>Also bis auf bald – Grüße von Only und der Bernie, die die „Intelligenz“ wahrscheinlich mit dem „Löffel gefressen“ hat. Darüber kann ich Euch später auch noch viel erzählen!!<br />
Euer  Itchy</p>
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		<title>Leckerchen: „Belohnung“ oder „Bestechung“?</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 00:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tante Peppi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tante Peppi]]></category>
		<category><![CDATA[Belohnung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen sind sich nicht im Klaren darüber, was die teilweise umstrittenen „Leckerchen“ für uns Hunde bei der Ausbildung bedeuten. Wann werden sie von uns als Bestechung oder als Belohnung empfunden? Und ist für uns Hunde der Unterschied überhaupt wichtig? &#8230; <a href="http://www.padvital.de/blog/tante-peppi/leckerchen-belohnung-oder-bestechung">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/itchy_02.jpg" alt="" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Itchy</p></div>
<p>Viele Menschen sind sich nicht im Klaren darüber, was die teilweise umstrittenen „Leckerchen“ für uns Hunde bei der Ausbildung bedeuten. Wann werden sie von uns als Bestechung oder als Belohnung empfunden? Und ist für uns Hunde der Unterschied überhaupt wichtig?</p>
<p>Feststeht, dass über 90% aller Hunde ganz verrückt danach sind – vorausgesetzt, dass es überhaupt „<a href="http://www.padvital.de/tiergesundheit/vollwert-leckerli-fuer-hunde-hund.html" target="_blank">Leckerchen</a>“ sind. Das Wort „lecker“ löst bei unserem bayernsprachlich orientierten Rudel-Opa schwere allergische Reaktionen aus, zumal dieses Unwort, wie er es bezeichnet, zur Zeit bei vielen Moderatoren/innen in Funk und Fernsehen ein viel verwendetes Modewort ist. Sogar im BR schrecken immer mehr Sprecher/innen nicht davor zurück jeden zweiten Lobes-Satz mit „lecker“ aufzuwerten.</p>
<p>Lecker heißt „wohlschmeckend“ oder auf bayerisch übersetzt: „sauguat“, was bei uns Hunden höchste Akzeptanz verspricht. Was uns aber teilweise als „Leckerchen“ angeboten wird, spottet manchmal jeder Beschreibung. Ein Freund von mir bekommt als Leckerchen die gleichen Trockenfutter-Kügelchen, die er schon jahrelang täglich als Hauptmahlzeit vorgesetzt bekommt. Dass er solche Leckerle nicht besonders interessant findet ist auch klar. Mit solchen Belohnungen kann man doch keinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken! Belohnungen machen nämlich nur Sinn, wenn sie etwas ganz Besonderes sind, was man sonst nie bekommt und das wir deshalb durch besondere Leistung immer wieder zu erreichen versuchen.</p>
<p>Es gibt ja viele Menschen, die beim Anblick eines Hundes sofort vom „Fütterungswahn“ befallen werden und die der festen Meinung sind, dass sie ihre Liebe nur durch sofortige ausgiebige Fütterung des „armen“ Tieres beweisen können. (Ach schau nur, wie er schaut!) Es sind lebende „Futterautomaten“, die von uns ansonsten aber nicht respektiert werden. Vor diese Zweibeiner muss man sich als Hund nur hinsetzen, dann wirft dieser Automat Leckerle aus, ohne dass man dafür was leisten muss. Deren eigenen Hunde sind oft durch die laufenden grundlosen Gaben verschiedenster Leckerchen so verwöhnt, dass sie ihre Hauptmahlzeiten, wenn überhaupt, nur noch mäkelnd essen.</p>
<p>Der Unterschied zwischen Belohnung und Bestechung ist uns Hunden sehr wohl auch bekannt. Ganz einfach kann ich die Bestechung so erklären: „Itchy, schau mal, ich hab da ein feines happi, happi, komm, komm, dann bekommst Du es!“ Mein Freund (der mit den Trockenfutter-Leckerlies) würde diesen Bestechungsversuch mit folgender Überlegung ablehnen: „Du kannst mir mal einen Schuh aufblasen mit Deinem Happi, Happi. Das Zeug muss ich das ganze Jahr fressen – das ist nix Besonderes!“ So kann also ein Bestechungsversuch scheitern, weil wir nämlich bei der Bestechung die freie Wahl haben, darauf einzugehen oder nicht. Hier sieht der Hund schon vorher den lauthals angepriesenen Lohn und er kann sich überlegen, ob es sich lohnt, darauf einzugehen. Ich kenne eine Reihe von solchen Kameraden, die auf diese Art erzogen worden sind. Die machen ohne Bestechung gar nichts mehr. Ihre Besitzer wechseln laufend die Leckerchen, immer in der Hoffnung, dass ihr Hund überhaupt oder freudiger gehorcht.</p>
<p>Bei der Belohnung aber gebe ich z.B. auf das Kommando „Hier“ sofort freudig meinen Freilauf auf und erwarte bei unserem Opa sein Lob: „Weil Du auf meinen Ruf so schnell  gekommen bist, bekommst Du ein ganz tolles Leckerchen.“ Ich bin dann jedes Mal vom Leckerchen positiv überrascht, weil ich ja nicht jedes Mal eine Belohnung in Form eines Leckerchens bekomme. Opa hat mir auch erklärt, dass der Wolf den Hasen auch nicht immer erwischt und er sich deshalb beim nächsten Mal ganz besonders anstrengt, um seinen Hunger stillen zu können. Deshalb wurde bei uns Hunden im Laufe der Erziehung und Ausbildung die „Immerbelohnung“ allmählich auf „variable Belohnung“ umgestellt, um unsere Motivation zu erhöhen.</p>
<p>Leckerle sollten so klein wie möglich sein und herrlich duften und schmecken, weil sie ja bei uns die Gier auf mehr erwecken sollen. Klein und wenn möglich auch weich deshalb, dass wir sie schnell abschlucken und nicht längere Zeit darauf herumkauen müssen. Wir konzentrieren uns sonst auf das Kauen und nicht auf die verlangte Übung.</p>
<p>Außer mit Futter kann man uns Hunde aber auch noch mit anderen Dingen belohnen und ihr Menschen müsst deshalb immer erst herausfinden auf welche Belohnung Euer Hund am stärksten reagiert. Wir fahren nämlich nicht alle auf das gleiche Lob ab. Einer empfindet es als höchstes Lob, wenn er die Zuneigung seines Menschen in Form von Streicheln geniest, oder er freut sich schon allein über ein verbales Lob wie z.B: „guuuter Hund!“ oder „So ist er braaav!“. Die sportlichen Typen unter uns sind auch zu begeistern, wenn sie zur Belohnung ihr Lieblingsspielzeug erjagen können. Also ich persönlich freue mich über alle Arten der Belohnung, wenn auch mein „Spieli“ für mich das Höchste ist. Ich habe es von Klein auf schon so variabel gelernt.</p>
<p>Welche Art der Belohnung gerade angebracht ist, kommt jeweils auf die Umstände an. Es wäre zum Beispiel nicht gerade günstig, wenn mir der Opa mein Spieli zur Belohnung werfen würde, wenn ich in der Stadt vor dem Überqueren der Straße selbständig absitze. Hier fühle ich mich „bauchigegrault“, wenn der Opa gleichzeitig zu meinem Absitzen in seinen Bart brummelt: „gscheider Burli“ (Übersetzung: „gescheiter Bube“).</p>
<p>Das gleichzeitige Loben ist für uns sehr wichtig, weil wir das Lob sonst nicht mit unserem Handeln in Verbindung bringen können und dann wissen wir nicht, wofür wir gelobt werden. Am besten funktioniert die „Verknüpfung“, wenn Euer wörtliches Lob, z.B.: “ja, ja, ja! das machst Du prima!“,  schon beginnt, wenn wir den ersten Schritt in die von Euch gewünschte Richtung machen und unmittelbar nach Lösung der gestellten Aufgabe gibt es dann blitzschnell das Leckerchen oder das Jagdspiel.</p>
<p>Also, sorgen Sie beim Umgang mit Ihrem Hund für genügend „positive Verstärkungen“ indem Sie ihn zum richtigen Zeitpunkt seiner Leistung und den Umständen entsprechend loben und geben Sie sich nicht mit dem doofen, alten Sprichwort zufrieden: “Nicht gestraft ist genug gelobt!“ Wir Hunde sind immer erst glücklich, wenn wir Euch richtig verstehen.“</p>
<p>Bis auf bald<br />
Euer Itchy</p>
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		<title>Unser Rudel hat Nachwuchs!</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 14:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tante Peppi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tante Peppi]]></category>

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		<description><![CDATA[Also, diese Neuigkeit kann ich nicht der Only überlassen, denn da hat sie doch noch zu wenig Überblick mit ihren zwei Jahren. Wir haben ja alle sehr getrauert als uns unsere „Peppi“ verlassen hat (siehe die Geschichte „Abschied“) und sie &#8230; <a href="http://www.padvital.de/blog/tante-peppi/unser-rudel-hat-nachwuchs">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/itchy_02.jpg" alt="" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Itchy</p></div>
<p>Also, diese Neuigkeit kann ich nicht der Only überlassen, denn da hat sie doch noch zu wenig Überblick mit ihren zwei Jahren.</p>
<p>Wir haben ja alle sehr getrauert als uns unsere „Peppi“ verlassen hat (siehe die Geschichte „Abschied“) und sie wird, genau so wie alle anderen vor ihr gegangenen Hunde, in den Herzen unserer Menschen weiterleben. Das heißt aber nicht, dass wir oder unsere Menschen sich nicht nach einer entsprechenden Trauerzeit wieder über einen neuen Rudelgefährten freuen dürfen. Unser Rudel-Opa sagt auch, dass der Tod bei uns Hunden, wie bei Euch Menschen auch, leider zu einem erfüllten Leben gehört. Mit Beginn des Winters stirbt ja auch jedes Jahr die Natur, und Ihr Menschen freut Euch immer wieder auf das kommende Jahr und auf das Erwachen der Natur im Frühling. Die Vorfreude auf einen neuen Welpen ist also kein „Verrat“ am verstorbenen Hund.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><img class=" " src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_44e.jpg" alt="" width="280" height="210" /><p class="wp-caption-text">Ich heiße „Bernstein“ aber sie rufen mich „Bernie“.</p></div>
<p>Aber immer wieder hört man Menschen in ihrem Verlustschmerz manchmal sagen, dass sie nach dem Tod ihres Hundes keinen neuen Hund mehr haben möchten, weil der ja auch wieder so früh sterben wird und sie dann wieder so traurig sind. „Reiner Egoismus“ meint unser Opa und er hofft, dass die Menschen, die so denken, mit der Zeit von selbst darauf kommen, dass ein Leben ohne Hund zwar möglich, aber nicht erstrebenswert ist.</p>
<p>Gott sei Dank war auch die Menschin von unserer „Tante Peppi“ (Tochter von unserem Opa) nach ihrer großen Trauer jetzt endlich wieder so weit, sich auf einen neuen Hund zu freuen. Nach gründlicher Überlegung sollte es wieder eine Hündin und ein „Australian Shepherd“ auch „Aussie“ genannt, sein, weil diese schon auf Grund ihrer rassebedingten Anlagen zu ihrer Menschin und zu uns Hunden passen sollte.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><img class="  " src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_44a.jpg" alt="" width="210" height="280" /><p class="wp-caption-text">Bei dieser ersten Begutachtung durch Itchy und Only bin ich doch ganz cool geblieben - oder?</p></div>
<p>Allerdings sollte sie äußerlich nicht an die Peppi erinnern. In unserem Rudel ist nämlich jeder Hund ein „Unikat“ und wir werden auch nicht mit unseren jeweiligen Vorgängern verglichen, denn jeder von uns hat ein Recht auf seine eigene Persönlichkeit. Manche Menschen treibt aber ihr Egoismus sogar so weit, dass sie ihren Hund am liebsten „klonen“ würden, nur um keinen Verlust erleiden zu müssen. „Klonen“ bedeutet das Herstellen gleichartiger, genetisch identischer Nachkommen. Unser Opa meint aber, dass in dem Fall manche Egoisten ganz schön dumm aus der Wäsche schauen würden, weil ihr geklonter Hund zwar genau so ausschaut wie ihr alter, aber im Wesen (Charakter) ganz anders sein kann. Es sind nämlich nur ca. 30%  seines Wesens angeboren und die restlichen 70%  sind so genannte erworbene Wesensmerkmale. Diese sind das Ergebnis der Erziehung des Hundes im ersten Lebensjahr. Das „Wesen“ des Hundes ist (nach Weidt 1980): „die Gesamtheit seiner angeborenen und erworbenen Verhaltensweisen sowie seiner augenblicklichen inneren Zustände, mit welchen er auf seine Umwelt reagiert.“ (Daran will der Opa nur noch einmal erinnern.)</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><img class=" " src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_44b.jpg" alt="" width="210" height="280" /><p class="wp-caption-text">Meine erste Liebeserklärung an „Itchy“.</p></div>
<p>Nach langer Suche fanden unsere Menschen dann auch eine ideale Zuchtstätte ganz in der Nähe, die ihren Qualitätsvorstellungen voll entsprach. 8 vor Gesundheit strotzende Aussie-Babys in den verschiedensten Farbschlägen standen zur Auswahl. Sie waren in der Wohnung geboren und wuchsen bis zu ihrer Abgabe nachts im Haus und tagsüber im Freien auf der überdachten Terrasse und im Garten auf. Umsorgt wurden sie von der Mutterhündin und mehr noch von einer erwachsenen Schwester aus einem vorherigen Wurf. An artgerechten Spielgeräten,  wie z.B. auf dem Wackelbrett, im Tunnel oder in einer großen Wanne voller Spielbälle usw. konnten die Welpen bereits in den ersten Wochen ihr Körperbewußtsein und ihren Mut trainieren, sowie auf vielerlei Art ihren Spieltrieb entwickeln und befriedigen. Und wie der Opa erzählte, war alles peinlichst sauber, nur der wunderschöne Garten war nach der Abgabe an die neuen Besitzer sehr renovierungsbedürftig.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><img class="  " src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_44d.jpg" alt="" width="280" height="210" /><p class="wp-caption-text">Ich fühlte mich gleich richtig wohl in meinem neuen Heim.</p></div>
<p>Was aber unsere Menschen am meisten begeisterte war, dass alle Elterntiere und auch schon die Vorfahren mit naturbelassenem Futter (<a href="http://www.padvital.de/tiergesundheit/hund-barfen.html" target="_blank">BARFEN</a>: Rohfleisch, Knochen, Gemüse und versch. Beifutter) ernährt wurden.  Die Welpen hatten auch oft Gelegenheit mit Kindern aus der Nachbarschaft zu spielen, hatten keine Angst vor <a href="http://www.padvital.de/tiergesundheit/hunde-auto.html" target="_blank">Autofahrten</a> und bewegten sich sicher in Verkehrsbereichen.</p>
<p>So hervorragend von ihren sehr verantwortungsvollen Züchtern Andrè und Flo auf das Leben vorbereitet, kam also unsere „Bernie“ (Abkürzung von „Bernstein“) in unser Rudel, das heißt, zu ihrer Menschin und bereits am nächsten Tag durften „Only“ und ich sie besuchen. Aus den Bildern können Sie ja ersehen, wie reibungslos sie mit uns gleich Freundschaft geschlossen hat. Inzwischen ist sie der „Only“ schon etwas über den Kopf gewachsen und sie nimmt schon recht heftig an den manchmal recht groben „Bulli-Kämpfen“ teil, so dass ich die beiden manchmal zur Ordnung rufen muss.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 290px"><img class=" " src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_44c.jpg" alt="" width="280" height="210" /><p class="wp-caption-text">Gemeinsam planschen schafft auch Freunde.</p></div>
<p>Wir sind also als Rudel wieder vollzählig und „Berni“ hatte sogar schon den zweiten Schultag in der Welpenschule. Darüber wird es auch sicher bald was zu erzählen geben.</p>
<p>Also bis auf bald<br />
Euer „Itchy“</p>
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		<title>Gemeinsames Spiel ist toll! – Aber manchmal vielleicht auch zu viel?!</title>
		<link>http://www.padvital.de/blog/tante-peppi/gemeinsames-spiel-ist-toll-aber-manchmal-vielleicht-auch-zu-viel</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 08:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tante Peppi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tante Peppi]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[Juhu! Endlich kann ich Euch wieder einmal was erzählen, auch wenn der Itchy noch so oft behauptet, dass ich dazu viel zu jung sei. Im Januar war ich doch schon zwei Jahre alt und da sind andere sogar schon Mutter. &#8230; <a href="http://www.padvital.de/blog/tante-peppi/gemeinsames-spiel-ist-toll-aber-manchmal-vielleicht-auch-zu-viel">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/only_02.jpg" alt="" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Only</p></div>
<p>Juhu! Endlich kann ich Euch wieder einmal was erzählen, auch wenn der Itchy noch so oft behauptet, dass ich dazu viel zu jung sei. Im Januar war ich doch schon zwei Jahre alt und da sind andere sogar schon Mutter. Und außerdem ist das, was der Itchy erzählt, auch nicht alles alleine auf seinem „Mist“ gewachsen. Nur zu Ihnen gesagt: unser „Rudel-Opa“ hilft ihm doch dabei und mir hilft er ab jetzt ganz bestimmt auch.</p>
<p>Itchy hat ja in seinen letzten Geschichten schon überall herum erzählt, dass ich im Gegensatz zu ihm (dem alten Schleimer) so gut wie keinen „formalen“ Gehorsam habe. Das stimmt, denn mit dem „sitz, platz, Fuß usw.“, mit dem er immer so angibt, hab ich es gar nicht. Das heißt aber nicht, dass ich nicht folgen kann (wenn ich will!), aber der Opa sagt ja auch oft: „Wenn sie müde ist, wird sie sich schon hinsetzen und wenn sie schlafen will, dann legt sie sich sicher ohne Kommando hin, denn im Gegensatz zu den Pferden können Hunde ja nicht im Stehen schlafen.“</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 290px"><img src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_43b.jpg" alt="" width="280" height="210" /><p class="wp-caption-text">Das ist meine Mops-Freundin „Roberta“, die oft ihre Ferien bei uns verbringt.</p></div>
<p>Jetzt aber Spaß beiseite. Unser Opa hat bei mir als Gesellschaftshund absichtlich auf fast alle „formalen“ Gehorsamsschulungen verzichtet und legte dafür besonderen Wert auf meine soziale Erziehung. Ich lernte den „sozialen“ Gehorsam fast von alleine, indem ich „meine Menschen“ in ihrem Tagesablauf sehr genau beobachtete und ich kann sie heute allein an Hand ihrer Körpersprache in Verbindung mit ihren jeweils dazu passenden Worten sehr gut verstehen. So lernte ich sehr schnell alle sozialen Regeln innerhalb und außerhalb des Hauses und kenne genau meine Grenzen. Das heißt, ich weiß genau, wie weit ich bei meinen einzelnen Menschen gehen kann. Das Meiste lernte ich bei den gemeinsamen Spielen, wie z.B. den Beute-, Futter- oder Bewegungsspielen, denn das glaubt ja keiner, wie empfindlich die Menschen da sind. Unsere Haut ist z.B. viel dehnbarer und sie ist auch noch durch das Fell geschützt. Bei uns Hunden kann man schon mal etwas grober dran ziehen. Ich habe auf alle Fälle, genau so wie der Itchy, sehr schnell gelernt, dass man sich bei den Menschen mit der Spielbeißerei sehr zurückhalten muss. Auch bei der Entgegennahme eines Leckerlis wurde uns schon im Welpenalter gelernt, dass wir ganz ruhig und nicht zu stürmisch „zulangen“ dürfen. Ebenso wurden zum Tabu: das Hochspringen oder das Beißen in die Hosenbeine oder in die Hände.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><img class=" " src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_43a.jpg" alt="" width="280" height="210" /><p class="wp-caption-text">Allein ist so ein „Matratzenhorchdiest“ sehr entspannend!</p></div>
<p>Für uns Hunde ist das Spiel einer der wichtigsten Bestandteile unserer Lebensqualität, denn wir werden ja im Gegensatz zum Wolf nie ganz erwachsen und wir brauchen daher das Spiel für unser seelisches Gleichgewicht. Erst neulich hat sich der Rudel-Opa über die Ausrede eines Hundebesitzers geärgert, der behauptet hat, dass sein Hund nicht spielen kann. Dieser Hund hat seit frühester Jugend durch versäumtes Spiel (weil es ihm sein Besitzer nicht gelernt hat!) wichtige Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten in vielerlei Hinsicht versäumt. Ich und der Itchy, wir lernten speziell bei den körpernahen Berührungs- und Zuneigungsspielen, den sozialen „humanen“ Umgang mit unseren Menschen. Wir lernten dabei die Regeln und die Autorität unserer Menschen kennen und fanden so ohne Schwierigkeiten unseren untergeordneten Platz in der familiären Rangordnung. Über die Körpersprache unserer menschlichen Spielpartner lernten wir z.B. das „Warten“, „nicht Bedrängen“ oder das „Befolgen“. Mit einem bestimmten Körpersignal können unsere Menschen auch das wildeste Beutespiel abbrechen und wir verharren wie zu einer Salzsäule erstarrt. Diese Dinge funktionieren bei uns wie ein geistiger Zügel oder eine unsichtbare Leine und daher brauche ich keine in Prüfungsordnungen vorgeschriebenen Kommandos.</p>
<p>Wenn wir Hunde so richtig Geschmack (die G`studierten nennen es „Appetenz“) am so genannten „Freien Spiel“, dem Spiel nur um des Spiels willen gefunden haben, dann haben wir auch Freude daran, über das Spiel hinaus verschiedene artgerechte Aufgaben zu lösen. Z.B. der Itchy sucht sein Lieblingsspielzeug mit Leidenschaft auch im dichtesten Gestrüpp.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><img class=" " src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_43c.jpg" alt="" width="280" height="210" /><p class="wp-caption-text">………aber zu dritt ist der „Streßßabbau“ doch noch viel effektiver!</p></div>
<p>Leider gibt es aber auch Hundehalter, die glauben, dass wir Hunde den ganzen Tag beschäftigt werden müssen. Sie vereinnahmen ihre Hunde total und setzen diese durch permanente Überforderung einem Dauerstress aus, von dem sich der Hund nicht ausreichend erholen kann. Viele machen auch den Fehler, dass sie ihren Hund von frühester Jugend an immer am gleichen Ort und zur selben Zeit nur monotone, aufputschende Jagdspiele mit dem Ball anbieten und damit quasi ein späteres Suchtverhalten fördern. Diese Hunde haben später in erster Linie nur Interesse an ihrem Ball und nicht an Ihrem Menschen. Der Mensch wird zum Ballautomaten. Oder sie nehmen ihren Hund den Rest des Tages dauernd in die Pflicht, indem sie ihm Alles und Jedes verbieten, ihm keine Aufgaben bieten, wo er selbst entscheiden kann, oder ihn dauernd als „Schoßhund“ betüteln. Ebenso schlimm geht es einer ganz armen Bekannten aus dem Verein, die durch zwei noch unvernünftige aber auch verzogene Kinder den ganzen Tag „bespielt“ wird, denn sie wurde ja eigens für die Kinder als Spielzeug angeschafft. Schwere Stressschäden sind bei ihr schon ersichtlich.</p>
<div style="border-top: 1px solid #4A9F81; margin-bottom:10px; border-bottom: 1px solid #4A9F81; padding: 10px 0px 10px 0px; background: no-repeat url(http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_28f.jpg) right top;"><strong>Hier ist mein versprochener 5% Gutschein:</strong></p>
<div style="color: #4a9f81; font-weight: bold; text-align: center; padding: 5px;">GS-PEPPI2011</div>
<p>Den Gutschein können Sie im Bestellablauf einlösen. Der Gutschein ist gültig<br />
bis zum 24.08.2011 und gilt natürlich für alle Produkte im PadVital-Shop.
</p></div>
<p>Die übersteigerte Erwartungshaltung mit der viele Sporthunde in einen Wettkampf oder eine Prüfung geführt werden ist nicht selten am Versagen oder schlechten Abschneiden schuld, weil der menschliche Erwartungsstress auf den Hund übertragen wird.</p>
<p>Der Opa hat mir einige Anzeichen von Stress aufgeschrieben: Z.B. Rastlosigkeit, nervöses Verhalten, zittern, hecheln, aggressives Verhalten, verhärtete Muskulatur, das Anzeigen von übertriebenen Beschwichtigungssignalen, übertriebene Körperpflege, Belecken und beknabbern von Körperteilen hauptsächlich der Pfoten und Beine, Gegenstände zerstören, Hautprobleme, Schuppen, stumpfes Fell, Erbrechen/Durchfall, Appetitlosigkeit, Verweigern von ansonsten gierig aufgenommenen Leckerbissen, Körper-/Mundgeruch.</p>
<p>Durch Stress kommt es zu einer vermehrten Ausschüttung von Testosteron, wodurch es oft zu einer Verringerung der Reizschwelle kommt. Nach jedem Stress (und auch das schönste Spiel bedeutet Stress) müssen wir Hunde genügend Ruhezeit haben, um den Stress wieder abbauen zu können. Manche von Euch Menschen werden es nicht glauben aber wir Hunde brauchen im Schnitt etwa 15 – 18 Stunden täglich für Schlaf oder nur so herumdösen und etwa 10 Minuten Kopfarbeit sind für uns anstrengender, als 1 Stunde angeleintes Laufen am Fahrrad.</p>
<p>Also das war`s für heute. Vermeiden Sie andauernde Reizüberflutung – sie macht Euch Menschen genau so krank, wie uns Hunde.<br />
Eure Only</p>
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		<title>Milben &#8211; Juckreizursache bei Tier und Mensch</title>
		<link>http://www.padvital.de/blog/parasiten-hund/milben</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 15:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tierärztin Julia Friedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parasiten Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Parasiten Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Parasiten Nager]]></category>
		<category><![CDATA[Parasiten Pferd]]></category>
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		<category><![CDATA[Milben]]></category>

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		<description><![CDATA[Milben sind sowohl für den Tierhalter als auch für das Tier selbst ein lästiges Problem. Die etwa 0,2 bis 0,4 Millimeter großen Milben zählen zu den Spinnentieren und verursachen häufig einen sehr starken Juckreiz. Am häufigsten kommen sogenannte Räudemilben beim &#8230; <a href="http://www.padvital.de/blog/parasiten-hund/milben">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Milben sind sowohl für den Tierhalter als auch für das Tier selbst ein lästiges Problem. Die etwa 0,2 bis 0,4 Millimeter großen Milben zählen zu den Spinnentieren und verursachen häufig einen sehr starken Juckreiz.</p>
<p>Am häufigsten kommen sogenannte Räudemilben beim Tier vor. Sie leben permanent auf ihrem Wirtstier und entwickeln sich innerhalb von ca. 3 Wochen vom Ei über Larven- und Nymphenstadien zur erwachsenen, vermehrungsfähigen Milbe.</p>
<p>Zu den Räudemilben zählen mehrere Milbenarten, die sich in ihrer Ernährungsweise etwas unterscheiden. So gibt es beispielsweise die Grabmilben (Sarkoptesmilben), die sich in die oberen Hautschichten ihres Wirtstieres graben, dort ihre Eier ablegen und sich von Gewebeflüssigkeit ernähren. Saugmilben (Psoroptesmilben) leben hingegen auf der Hautoberfläche des Tieres, stechen dort Lymphgefäße an und ernähren sich von der austretenden Lymphflüssigkeit.  Dazu zählen auch die Ohrmilben (Otodectes), welche sich auf das Ohr als Lebensraum spezialisiert haben. Des Weiteren gibt es die sogenannten Nagemilben (Chorioptesmilben), die sich von den obersten Hautschichten ernähren, indem sie mit ihren Mundwerkzeugen Hautzellen „abnagen“.</p>
<p><strong>Milben bei Hund und Katze</strong></p>
<p>Hunde und Katzen werden vor allem von Grabmilben befallen. Die Ansteckung erfolgt zumeist über direkten Kontakt zu anderen Hunden und Katzen oder seltener über Wildtiere, wie z.B. Füchse und Marder. Dabei muss es nicht zum direkten Kontakt kommen, da die Milben auch in der Umgebung einige Tage überlebensfähig bleiben. Obwohl die Grabmilben im Allgemeinen auf bestimmte Tierarten spezialisiert sind, können sie dennoch bei intensivem Kontakt auch auf eine andere Tierart oder den Menschen übergehen. Bei Menschen wird dies als Trugräude bezeichnet. Die Milben können sich jedoch auf dem Menschen nicht weitervermehren und sterben nach einigen Tagen ab. Die Grabmilben verursachen sowohl beim Menschen als auch beim Tier einen sehr starken Juckreiz, der bei Wärme und nachts noch intensiver wird. Bei Hunden tritt der  Juckreiz meist an den Ohren, den Gliedmaßen und am Bauch auf. Bei Katzen sind vor allem Ohren und Kopf betroffen. Nach einer Ansteckung zeigen sich zuerst Bläschen und Pusteln auf der Haut. Aufgrund einer allergischen Reaktion kommt es nachfolgend zur Krustenbildung, Hautentzündung und Hautverdickung. Bestimmte Faktoren, wie z.B. ein geschwächtes <a href="http://www.padvital.de/tiergesundheit/hund-immunsystem.html" target="_blank">Immunsystem</a>, können die Milbeninfektion begünstigen und den Verlauf der Erkrankung verschlimmern. Die Diagnose wird häufig aufgrund eines Hautgeschabsels gestellt, bei dem der Tierarzt die obersten Hautschichten an einer Stelle mit einem Skalpell abschabt und mittels Mikroskop untersucht. Da es sich jedoch um ein allergisches Geschehen handelt, reichen oft schon wenige Milben aus, um einen starken Juckreiz hervorzurufen. Deshalb sind leider nicht an jeder Hautstelle Milben zu finden, was den direkten Nachweis erschwert. Neben dem Hautgeschabsel gibt es auch die Möglichkeit der Durchführung eines Bluttests. Leider ist auch dieser nicht absolut zuverlässig, da dieser erst 2 bis 4 Wochen nach der Infektion positiv ausfällt. Den sichersten Hinweis liefert übrigens der Besitzer, falls er genau wie sein Haustier unter Juckreiz an Armen und Bauch leidet.</p>
<p>Daneben spielen bei Hund und Katze auch Ohrmilben eine Rolle. Sie kommen besonders häufig bei jungen Katzen vor, können aber genauso auch ältere Katzen oder Hunde befallen. Charakteristisch sind der starke Juckreiz in den Ohren und die vermehrte Produktion von dunklem Ohrenschmalz. Durch die Ohrmilben entsteht nachfolgend auch häufig eine <a href="http://www.padvital.de/tiergesundheit/hund-ohrenpflege.html" target="_blank">Ohrentzündung</a> (Otitis). Mit Hilfe eines Otoskops kann der Tierarzt die weißen Milben im Ohr erkennen.</p>
<p>Für die <a href="http://www.padvital.de/tiergesundheit/milben-bei-hunden.html" target="_blank">Behandlung</a> der Milben stehen Shampoos, Sprays, Spot-Ons oder Injektionen zur Auswahl. Wichtig ist vor allem eine ausreichend lange Behandlung, da meist nicht alle Entwicklungsstadien sofort abgetötet werden. Auch die Umgebung muss gründlich gereinigt und bestenfalls auch mit einem Insektizid besprüht werden, da es sonst schnell wieder zu einer erneuten Infektion kommen kann. Daneben können <a href="http://www.padvital.de/tiergesundheit/hund-juckreiz.html" target="_blank">juckreizstillende Präperate</a> dem Tier Linderung verschaffen.</p>
<p><strong>Milben beim Pferd</strong></p>
<p>Auch dem Pferd können Räudemilben Probleme bereiten. Die Sarcoptes-Milbe des Pferdes befällt zunächst Kopf, Hals und Widerrist und breitet sich dann über den gesamten Körper aus. Daneben kommt auch eine Psoroptes-Milbe vor, welche besonders im Mähnen- und Schweifbereich sitzt und sich über den Rumpf ausbreitet.</p>
<p>Bei beiden Milbenarten kommt es, ähnlich wie bei Hund und Katze, zu hochgradigem Juckreiz, den das Pferd durch Scheuern zu lindern versucht. Dadurch können jedoch Keime in die geschädigte Haut eindringen und sowohl das Hautbild als auch das Allgemeinbefinden des Pferdes verschlechtern. Glücklicherweise kommen diese Milbenarten in Deutschland relativ selten vor. Häufiger verursacht die Chorioptes-Milbe Probleme. Sie führt besonders bei Kaltblütern und Robustrassen mit Fesselbehang zur sogenannten Fußräude. Sie bleibt in erster Linie auf den unteren Abschnitt der Hintergliedmaßen beschränkt und führt hier zu schorfigen, später auch zu schmierigen und stinkenden Belägen. Die Pferde sind unruhig, stampfen häufig mit den Beinen und benagen sich selbst. Zur <a href="http://www.padvital.de/tiergesundheit/pferd-milben.html" target="_blank">Behandlung</a> sind meist wiederholte Waschungen mit akariziden (milbentötenden) Wirkstoffen und eine Umgebungsdesinfektion nötig. Verwendete Bürsten, Putzzeug etc. sollte vernichtet werden.</p>
<p><strong>Milben bei Kleintieren</strong></p>
<p>Besonders häufig sind <a href="http://www.padvital.de/tiergesundheit/meerschweinchen-milben.html" target="_blank">Meerschweinchen</a> mit Räudemilben befallen. Die Sarcoptes-Milben befallen die ganze Gruppe, jedoch zeigen die Tiere unterschiedlich starken Juckreiz. Besonders Tiere mit geschwächtem Immunsystem reagieren stark. Wie auch bei den anderen Tierarten kommt es beim Meerschweinchen zunächst zu krustigen, haarlosen Hautstellen, die sich nachfolgend häufig infizieren. Betroffene Tiere werden zusehends schwächer, magern ab und können schließlich auch verenden. Daher ist eine sofortige Behandlung der gesamten Gruppe (auch Tiere, die sich nicht kratzen) außerordentlich wichtig!</p>
<p>Neben Meerschweinchen können auch viele andere Kleintiere wie Zwergkaninchen, Frettchen, Hamster, Ratten und Mäuse an Sarcoptes-Milben erkranken, jedoch kommt dies etwas seltener vor.</p>
<p>Bei <a href="http://www.padvital.de/tiergesundheit/kaninchen-milben.html" target="_blank">Kaninchen</a> ist dagegen eine Erkrankung mit Ohrmilben häufiger. Die Kaninchen kratzen sich stark an den Ohren und schütteln ständig den Kopf. An der Ohrinnenseite sind Knötchen und borkige Beläge zu erkennen. Häufig kommt es zu Ohrinfektionen, die das Allgemeinbefinden des Tieres weiter schwächen. Außerdem kann die Infektion zum Innenohr durchbrechen, was zu Kopfschiefhaltung und Koordinationsstörungen führt. Auch hier ist eine schnellstmögliche Behandlung unter Umständen lebensrettend.</p>
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		<title>„Nur erzogen“ oder sogar „abgerichtet“ (ausgebildet) und „dressiert“?</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 05:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tante Peppi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tante Peppi]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[Worin liegt denn da der Unterschied? Da soll sich ein Hund noch auskennen! Aber angeblich ist es ganz logisch (sagt der Rudel-Opa): „Nur“ gut erzogen sollte jeder Familien- oder Begleithund sein. Von diesem wird ja von Euch Menschen „nur“ verlangt, &#8230; <a href="http://www.padvital.de/blog/tante-peppi/nur-erzogen-oder-sogar-abgerichtet-ausgebildet-und-dressiert">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/itchy_02.jpg" alt="" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Itchy</p></div>
<p>Worin liegt denn da der Unterschied? Da soll sich ein Hund noch auskennen! Aber angeblich ist es ganz logisch (sagt der Rudel-Opa): „Nur“ gut <strong>erzogen</strong> sollte jeder Familien- oder Begleithund sein. Von diesem wird ja von Euch Menschen „nur“ verlangt, dass er sich harmonisch in sein Mensch/Hund – Rudel einfügt und sich anständig benimmt. Ansonsten werden vom ihm keine nutzbringenden Leistungen verlangt.</p>
<p>Wenn aber ein Hund das seltene Glück hat, für bestimmte klassische Verwendungszwecke, verwendet zu werden, dann muss er dafür <strong>abgerichtet</strong> (ausgebildet) werden. Durch formales Lernen wird uns dann die Bedeutung verschiedenster Signale und deren Ausführung vermittelt, so dass wir Hunde nach erfolgreicher Abrichtung (Ausbildung)  in der Lage sind, Euch Menschen in vielen Dingen zu helfen. Ich will mal versuchen, so viele „Hundeberufe“ wie möglich aufzuzählen: Polizeihund, Rauschgiftspürhund, Sprengstoffspürhund, Leichenspürhund, Lawinenrettungshund, Trümmersuchhund, Gasspürhund. Wir führen Blinde sicher in all ihren Lebensbereichen und wir helfen Behinderten bei alltäglichen Schwierigkeiten. Wir zeigen rechtzeitig die lebensbedrohende Unterzuckerung bei Diabetikern an, oder wenn bei einem Epileptiker ein Anfall kurz bevorsteht. Die rechtzeitige Anzeige von bestimmten Krebserkrankungen ist uns nach entsprechender Ausbildung möglich, autistische Kinder reagieren auf uns genauso positiv wie auf das Schwimmen mit Delphinen und alte Menschen in den Pflegeheimen sind begeistert, wenn wir sie in ihrer Isolation besuchen. Und wenn er auch in unseren Breitengraden fast ausgestorben ist, so sind der Hütehund und der Herdenschutzhund doch der klassische Beruf für die verschiedensten Rassen der Hirtenhunde. Wo heute noch Herdenschutzhunde effektiv gehalten werden, kann der Wolf auch in der Nähe des Menschen keinen allzu großen Schaden an dessen Viehherden anrichten.</p>
<p>Ein nicht geringer Teil meiner Hundekollegen wird <strong>dressiert</strong> und beherrscht bisweilen mehr Kunststücke als die klassischen Zirkushunde. Mit <strong>dressieren</strong> meint man in der Hundeszene allgemein, wenn uns Hunden vorwiegend über Futter- oder Spielbelohnung Dinge beigebracht werden, die bei oberflächlicher Betrachtung für das tägliche Leben nutzlos sind, dem Hund aber auch dem Menschen Freude bereiten.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 297px"><img src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_42.jpg" alt="" width="287" height="210" /><p class="wp-caption-text">Itchy und sein alter Freund Cäsar lassen sich bei der Gehorsamsübung auch nicht von der hübschen Gilda ablenken</p></div>
<p>So übersichtlich hat unser Opa den Unterschied der drei Begriffe, die im Umgang mit uns Hunden so oft benützt werden, in seinen Hundekursen immer erklärt. Im „Brockhaus“, einem schlauen Buch, in das die Menschen oft schauen, wenn sie nichts oder nichts Genaues wissen, steht unter dem Begriff <strong>Dressur</strong>: (französisch) „……allmähliches Erlernen von Verhaltensweisen von Tieren unter Anleitung eines Dresseurs (Trainers). Dabei werden angeborene Fähigkeiten genutzt und durch Belohnung oder milde Bestrafung verstärkt. Die Dressur findet Anwendung u.a. im Zirkus und dient sportlichen und wirtschaftlichen Zwecken, so werden z.B. Pferde und Hunde für Polizeidienst und Jagd abgerichtet (dressiert).“ Und unter <strong>Abrichtung</strong> steht: „Zähmung und Schulung von Tieren, Dressur.“</p>
<p>Die Begriffe Abrichtung und Dressur werden demnach von dem Herrn Brockhaus in einen Topf geworfen, was uns Hunden aber wurscht sein kann. Wenn sich auch, wie der Opa sagt, Abrichtung und Dressur manchmal überschneiden, ist für uns Hunde nur eines buchstäblich lebenswichtig, dass wir während der Erziehung, bei der Ausbildung oder bei der Dressur, z.B. für das Dog-Dancing oder andere „Sportarten“, artgerecht und unserer jeweiligen Leistungsfähigkeit entsprechend <strong>beschäftigt</strong> werden.</p>
<p><strong>Beschäftigung</strong> ist auch so ein Schlagwort, das zwar von Euch Menschen oft benützt, jedoch in der Regel falsch angewendet wird. Stundenlang latschen Heerscharen von Hundebesitzern täglich durch Städte oder Landschaft, weil der Hund ja angeblich „so viel Bewegung braucht“. Und der Hund bestimmt in diesen Fällen das Tempo, ob an der Leine, indem er seinen Partner hinter sich herzieht, oder im Freilauf, der ja angeblich so „lebensnotwendig“ ist. Auf keinen Fall wird uns Hunden jedoch etwas geboten.</p>
<p>Natürlich macht es uns Spaß abgeleint zu laufen aber wir möchten gerne, dass unser Mensch sich etwas einfallen lässt, was uns interessiert. Und weil uns in dieser Richtung oft nichts geboten wird entfernen wir uns immer weiter von unseren Menschen und wir gehen beim Freilauf unseren eigenen Interessen nach, die aber überwiegend im jagdlichen Bereich liegen. Wir wollen auch nicht nur immer körperlich mit geworfenen Bällen ausgepowert werden oder geistig abgestumpft kilometerweit neben dem Fahrrad laufen. Damit wird unsere Intelligenz nicht gefordert und schon gar nicht gefördert. Dadurch bleibt doof auch doof, auch wenn die Kondition noch so toll ist. Ihr Menschen habt es ja leicht beim Joggen. Ihr könnt über alles Mögliche dabei nachdenken und Euren gestressten Kopf damit „freilaufen“. Damit uns Hunde aber Bewegung Spaß macht und auch nützt, sollte sie immer mit einer interessanten Aufgabe verbunden sein, die wir mit unserer angeborenen Intelligenz zu lösen versuchen. Die Belohnung, ohne die es halt einmal nicht geht, ist in diesem Fall nicht immer ein Leckerchen, sondern unser Erfolg selbst und die Freude von Euch Menschen beim Lösen der gestellten Aufgabe. Wir belohnen uns praktisch mit unserem Erfolg selbst.</p>
<p>Beim Erfinden brauchbarer <a href="http://www.padvital.de/tiergesundheit/intelligentes-hundespielzeug.html" target="_blank">Intelligenzspiele</a> für Draußen und drinnen sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt und außerdem gibt es inzwischen eine Reihe guter Bücher mit den schönsten Spielideen (hat mir der Opa erzählt). Die schönsten und interessantesten Spiele oder Aufgaben bauen natürlich auf unseren angeborenen Trieben auf und können auch immer variiert oder schwieriger gemacht werden. Hunde, die so vielseitig beim Spaziergang beschäftigt werden, entfernen sich auch beim Freilauf (im dazu geeigneten Gelände) nicht weit vom Führer und gehen ihren eigenen Interessen nach, sondern sie lassen ihren Menschen nicht aus den Augen, denn sie könnten ja den Beginn eines herrlichen Spiels versäumen. Der jeweilige Mensch wird dann zum zentralen Mittelpunkt seines Lebens. Wenn wir so beschäftigt werden, neigen wir weder zum Streunen, noch zum Ungehorsam. Wir werden auch davon loskommen, dass wir nur noch Befehle befolgen, wenn unser Mensch eine Hand voll  Leckerle dafür eintauscht.</p>
<p>Das „Zeitungslesen“ ist für uns Hunde natürlich auch sehr wichtig, aber dazu ist doch zwischen den Spielen, beim gezielten „Entleerungsgang“ oder bei verschiedenen Stadtgängen genügend Gelegenheit. Dazu brauchen wir doch nicht stundenlang beschäftigungslos durch die Gegend gezerrt werden.</p>
<p>Also überdenken Sie ruhig auch mal Ihr Zusammenleben mit Ihrem Hund und probieren Sie mal mehr Beschäftigung und Spiele, die Ihr Hund noch nicht kennt. Sie werden beide begeistert sein.</p>
<p>Jetzt muss ich aber aufhören, denn der Opa hat gerade den Autoschlüssel in die Hosentasche gesteckt. Da will ich unbedingt mit, weil da gibt es immer was zu schauen und zu erleben. Nächstes Mal soll Ihnen die Only was erzählen – die weiß sonst auch alles besser.</p>
<p>Bis auf bald<br />
Euer Itchy</p>
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		<title>Was außerdem noch gut zu wissen wäre, bevor Ihr Menschen mit der Hundeerziehung beginnen wollt.</title>
		<link>http://www.padvital.de/blog/tante-peppi/ausserdem-noch-gut-zu-wissen-waere-bevor-ihr-menschen-mit-der-hundeerziehung-beginnen-wollt</link>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 19:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tante Peppi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tante Peppi]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits aus meiner letzten Geschichte ist doch hoffentlich klar hervorgegangen, dass Gewalt und Schmerzbereitung im Umgang mit uns Hunden wirklich nichts mehr zu suchen hat. Das soll aber nicht heißen, dass uns nichts verboten werden soll und dass wir nicht &#8230; <a href="http://www.padvital.de/blog/tante-peppi/ausserdem-noch-gut-zu-wissen-waere-bevor-ihr-menschen-mit-der-hundeerziehung-beginnen-wollt">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/itchy_02.jpg" alt="" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Itchy</p></div>
<p>Bereits aus meiner letzten Geschichte ist doch hoffentlich klar hervorgegangen, dass  Gewalt und Schmerzbereitung im Umgang mit uns Hunden wirklich nichts mehr zu suchen hat. Das soll aber nicht heißen, dass uns nichts verboten werden soll und dass wir nicht von Fall zu Fall korrigiert werden müssen. Wir Hunde würden es nämlich geradezu als widernatürlich empfinden, wenn die Menschen uns bei der Erziehung keine Grenzen setzen würden. Liebe, Geduld und Vertrauen wünschen wir Hunde uns zwar als Basis der Erziehung aber Vertrauen und Bindung zu einem bestimmten Menschen zum Beispiel können wir nur aufbauen, wenn uns dieser ganz klare Vorgaben gibt (sofern er selber weiß, was er will!) und uns damit seine „Erziehungsberechtigung“ nachweist.</p>
<p>Bei aller Liebe und Geduld kam selbst unser „Rudel-Opa“ um ernsthafte Korrekturen, zum Beispiel beim Abbrechen eines unerwünschten Verhaltens oder beim Setzen von Grenzen im Ausleben unserer angeborenen Triebe, nicht herum. Wir Hunde lernten aber dadurch schon frühzeitig, dass der Weg zu einer engen, vertrauensvollen Bindung zu den Menschen nicht immer ganz reibungslos verläuft. Wir mussten, wie auch die Menschenkinder, den Frust kennen lernen, wenn wir bestimmte Triebe an bestimmten Orten oder zu bestimmten Zeiten nicht ausleben durften. Andererseits musste aber auch unser „Rudel-Opa“ zum Beispiel bei meiner Erziehung selbst so manchen Frust überwinden, weil ich halt manchmal nicht alles gleich begriffen habe (oder nicht begreifen wollte).</p>
<p>Das gelang ihm aber zu unser aller Glück, weil er und auch unsere anderen „Rudelmenschen“ ausreichendes Wissen im Umgang mit Hunden besaßen. Unsere Menschen kannten sich mit unseren „Hundemacken“ aus, und so kam es während unserer Erziehung nicht so oft zu Missverständnissen.<br />
Womit wir wieder bei den „Hundeschulen“ wären, die unserem „Rudel-Opa“ wegen sehr unterschiedlicher Qualitäten mehr oder weniger am Herzen liegen. Erst kürzlich hat er wieder gewettert, dass: „schon wieder oane, die mit ihrem Ersthund mit Müh und Not beinahe eine Begleithundprüfung bestanden hat, eine Hundeschule eröffnet“. Angeblich sogar mit Diplom (welches nicht selten in einigen Wochenend-Seminaren zu erwerben ist). Und da es leider keine gesetzlichen Vorschriften über die Qualifikation eines Ausbilders gibt, ist es für Laien schwer, aus dem Heer von selbsternannten Ausbildern, Hundeflüsterern und Hundepsychologen die Schule herauszufinden, die in der Lage ist, primär den Hundebesitzer mit dem wichtigsten kynologischen Wissen auszustatten, bevor an uns Hunden unwissend „herumprobiert“ wird.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 297px"><img src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_41a.jpg" alt="" width="287" height="187" /><p class="wp-caption-text">Kinder und Hunde gehören auch in einer guten Welpenschule schon zusammen, um sich richtig aneinander zu gewöhnen</p></div>
<p>Wenn wir mit dem Opa im Auto mitfahren, was meine große Leidenschaft ist, dann bewundere ich ihn immer, wie er die vielen Verkehrsregeln kennt und wie selbstverständlich und aus dem Bauch heraus er die verschiedenen Hebel bedienen kann, so dass das Auto dort hin fährt, wo wir hin wollen. Das kommt aber daher, weil er, bevor er sich ein Auto kaufte, in einer guten Fahrschule auf das Bedienen von Autos beschult wurde. Daher weiß er, wie man mit einem Auto richtig umgehen muss. Er musste es also quasi erst verstehen lernen.</p>
<p>Also, ganz klar! Kein Mensch setzt sich in ein Auto, wenn er es nicht bedienen kann. Wenn er es aber trotzdem macht und wegen seiner Unwissenheit gleich einen Unfall baut, wird er deshalb kaum auf die Idee kommen, dass ein „Autoflüsterer“ das Auto therapieren muss, weil er selbst ja die Bedienungsfehler gemacht hat. Wenn wir Hunde aber nicht funktionieren, weil der betreffende Mensch zu wenig über uns weiß, dann wird nicht selten bei der nächsten Hundeschule angerufen, weil ja jetzt endlich mit dem Hund! „etwas getan werden muss“. In Wirklichkeit muss aber das Meiste mit dem Menschen „getan“ werden.</p>
<p>Hat der Mensch Glück und gerät an eine gute Hundeschule oder einen entsprechenden Hundeverein, dann lernt er  über die formalen Verhaltensweisen (Sitz, Platz, Fuß usw., was selbstverständlich auch gelehrt werden muss) hinaus, zusammen mit seinem Hund das richtige  soziale Zusammenleben,  indem ihm die Zusammenhänge erklärt werden und wie man die „Hebel und Knöpfe“ am Hund richtig bedient.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 297px"><img class="   " src="http://www.padvital.de/shop/images/peppi/Peppi_41b.jpg" alt="" width="287" height="187" /><p class="wp-caption-text">Auch Menschenkinder lernen in der Schule aufmerksam von einer Hundeausbilderin vieles über den Hund</p></div>
<p>„Gott sei Dank“ (freut sich unser Opa), entstehen immer mehr kompetente Hundeschulen mit Ausbildern, die ihr Handwerk richtig gelernt haben. Diese haben eine oft jahrelange und damit verbundene sehr teure, aber fundierte praktische und theoretische Ausbildung hinter sich, die mit einem Studium vergleichbar ist. Ihre praktische Erfahrung basiert nicht zu letzt auf  jahrelangem Umgang mit eigenen und fremden Hunden.</p>
<p>Schließen Sie aber nicht gleich mit der nächst besten „Hundeschule“ einen Ausbildungsvertrag, sondern erkundigen Sie sich erst genau über deren Ruf (z.B. beim Tierarzt, Tierschutzverein oder bei anderen Hundehaltern auf der Hunde-Spielwiese usw.). Sprechen Sie auch ruhig Hundehalter an, deren Hunde Ihnen durch gute Erziehung in der Öffentlichkeit auffallen . Legen Sie beim Erstkontakt mit der Hundeschule Wert auf ein ausführliches Informationsgespräch, wobei sich der Ausbilder sehr genau über Ihren Hund und vor allem über ihre Ziele der Erziehung, sowie über ihre Lebensumstände informieren muss. Wenn Sie einigermaßen kritisch auf die Suche gehen, dann wird es Ihnen sicher gelingen, mit Hilfe eines guten Hundelehrers zusammen mit Ihrem Hund, den schönen Lebensabschnitt der Grunderziehung zu erleben.</p>
<p>Beim nächsten Mal erzähle ich Ihnen noch etwas über Ausbildung oder Training in Richtung sportliche Betätigung mit dem Hund.</p>
<p>Also bis auf bald<br />
Euer Itchy</p>
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