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Zecken
Zecken bei Frettchen
Zecken sind gefährliche Parasiten, da sie Bakterien oder Viren auf das Frettchen übertragen können. Zecken warten auf Grashalmen oder im Unterholz auf einen geeigneten Wirt, der sie in den nächsten Tagen und Wochen mit Nahrung versorgt. Dabei ist die Zecke nicht wählerisch und befällt den nächstbesten warmen Körper. Wenn Sie ihr Frettchen im Freien laufen lassen, besteht selbst im heimischen Garten die Gefahr, dass ihr Frettchen von Zecken befallen wird. Daher sollten Sie nach dem Aufenthalt im Freien Ihr Frettchen unbedingt auf Zecken untersuchen.Zecken haben eine Art Sensor, mit dem sie Hitze und Geruch aufnehmen. So finden die Zecken ihren Wirt und auch den Weg in das Frettchenfell. Mögliche Symptome für einen Zeckenbiss bei Ihrem Frettchen sind nachlassender Appetit und Fieber. Sie erkennen den Zeckenbefall an dem meist braunen bis grauen Zeckenkörper, der aus der Frettchenhaut ragt. Sie haben die Möglichkeit mit einer Zeckenzange dem Parasiten zu entfernen. Wenn Zecken nicht entfernt werden, kann dies bei starkem Befall auch bei Frettchen zu einer Anämie, einer sogenannten Blutarmut, führen.
Zecken sollten Sie grundsätzlich mit der Zeckenzange entfernen. Sorgen sie dafür, dass sich Ihr Frettchen während der Entfernung ruhig verhält. Packen Sie die Zecke mit der Zange und drehen Sie in eine beliebige Richtung. Auf keinen Fall die Zecke einfach heraus reißen! Meist bekommen Sie mit der Dreh-Methode den Kopf der Zecke mit heraus. Kontrollieren Sie an der Zecke, ob Sie den Kopf erwischt haben. Wenn Sie vermuten, dass noch Teile der Zecke in Ihrem Frettchen stecken, sollten Sie zum Tierarzt gehen, um die Zecke fachmännisch entfernen zu lassen.
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