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Zecken
Zecken bei Pferden
Zecken stellen besonders für Weidepferde ein Problem dar. Zecken lauern in Gräsern, Büschen und Sträuchern der Laub- und Mischwaldareale darauf, sich an einem Wirt festzusaugen. Sie können dabei mehr als das fünfzigfache ihres normalen Körperumfanges aufnehmen. Dabei schädigen sie weniger durch Blutentzug, sondern durch Übertragung von Krankheitserregern.Die Übertragungszeit einer möglichen Krankheit dauert in etwa 24 bis 72 Stunden. Die saugenden Tierchen können nicht nur die gefürchtete Borreliose übertragen, sondern auch die Pferdepiroplasmose. Erste Symptome der Pferdepiroplasmose sind geschwollene Gliedmaßen, Fieber, Kolik, schweißnasses Fell, Abmagerung und dunkelverfärbter Urin. In schweren Fällen kann das Pferd der Krankheit auch erliegen.
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