Siberian Husky
Die ursprüngliche
Heimat des Siberian Husky ist das nördliche Sibirien. Dort waren sie Jahrtausende
lang unentbehrliche Begleiter der dort lebenden Nomadenvölker, zum Beispiel
der Tschuktschen. Dort wurde er als Schlittenhund eingesetzt, was nach wie vor
seine Leidenschaft ist. Der Husky ist in der Lage, das neunfache seines eigenen
Körpergewichtes zu ziehen und ist so ein überlebenswichtiges Nutztier
und Familienmitglied dieser Menschen geworden. Da Huskywelpen in Sibirien zusammen
mit den eigenen Kindern im Haus aufgezogen werden, entstanden die menschen-
und kinderfreundlichen Eigenschaften dieses Tieres. Sie mussten auch jedem Folge
leisten, da die Schlitten von verschiedenen Menschen gefahren wurden. So wurden
auch nur die folgsamsten und freundlichsten Hunde zur Zucht verwendet. Huskies
besitzen einen ausgezeichneten Orientierungssinn durch den sie nie von bekannten
Wegen abkommen, selbst wenn diese durch die dicke Schneedecke nicht mehr sichtbar
sind. Durch seine Herkunft als Arbeitstier will der Husky täglich intensiv
beschäftigt werden.Der Husky ist den polaren Regionen optimal angepasst. Sein Fell besitzt zwei Schichten: die Deckhaare, welche Wasser abweisend und robust sind, und die Unterwolle, die aus feinen Haaren besteht. Es ist pflegeleicht, daher ist einmal wöchentliche Fellpflege ausreichend. Wie bei allen Hunden ist auch eine regelmäßige Zahnpflege notwendig. Der Husky neigt zu Hauterkrankungen, daher sollten Sie ihm regelmäßige Hautpflege zukommen lassen.
Bei großen Hunden, wie auch beim Siberian Husky sollte man frühzeitig Hüftgelenksdysplasie (HD) durch Ihren Tierarzt ausschließen, bzw. behandeln lassen.


