Airedale Terrier

Airedale Terrier

Der Name dieser Rasse bezieht sich vermutlich auf "dale" (engl.: Tal) des Flusses Aire in der englischen Grafschaft Yorkshire. Mit hoher Wahrscheinlichkeit züchteten die Bauern und Arbeiter im Tal des Flusses "Aire" Mitte des 19. Jahrhunderts einen vielseitig einsetzbaren Hund aus den Rassen Otterhund und mittelgroßen englischen Terriern.
Der Airedale-Terrier ist der bekannteste Terrier im deutschsprachigen Raum, da diese Rasse noch vor dem Deutschen Schäferhund als Diensthund bei Polizei und vor allem beim Militär Verwendung fand. Bei liebevoller Ausbildung ist er auch ein freudiger Partner im Hundesport.

Der Airedale Terrier ist ein robuster und sehr muskulöser Hund mit hartem, dichtem und drahtigem Haar und viel Unterwolle. Er haart kaum, deshalb muss er regelmäßig gebürstet und gekämmt werden, da das Fell sonst verfilzt (Fellpflege). Wie bei allen Hunden ist auch eine regelmäßige Zahnpflege notwendig.

Durch den Einsatz als Gebrauchs- respektive Sporthund neigt der Airedale Terrier zu degenerativen Erkrankungen, die Gelenkbeschwerden hervorrufen können. Sie sollten versuchen, starke Belastungen für die Wirbelsäule zu vermeiden und Ihrem Hund zusätzlich Produkte zur Vorsorge gegen Gelenkbeschwerden geben. Besonders während der Wachstumsphase darf der Hund nicht überfordert werden. Beim ersten Anzeichen von Beschwerden sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Airdale Terrier sollten frühzeitig durch einen Tierarzt auf Hüftgelenksdysplasie (HD) untersucht werden.

Wie bei allen großen Hunden besteht die Gefahr einer Magendrehung nach der Nahrungsaufnahme. Da es sich dabei um einen akuten Notfall handelt, ist es ratsam, den Hund nach dem Füttern mindestens ein bis zwei Stunden ruhen zu lassen.
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