Basset Hound

Basset Hound

Der Basset Hound soll schon in Shakespeares Sommernachtstraum beschrieben worden sein. Man sagt, dass er von einer alten französischen Rasse, dem "Basset d'Artois" abstammt. 1874 wurde die erste Zucht nach England exportiert und bekam dort das Merkmal des "Bloodhoundkopfes".

Der Basset ist ein sanfter und gutmütiger, wenn auch manchmal etwas eigensinniger Familienhund, der sich in der Regel schnell integriert und nicht gerne alleine ist. Er ist intelligent und lernfähig. Bei Spaziergängen sollte man aber nie vergessen, dass der Basset ursprünglich für die Jagd gezüchtet wurde.

Der Basset ist ein kleiner Niederlaufhund für die Meutejagd. Er kann bis zu 38 cm groß werden, dabei aber bis zu 35 kg wiegen, was ihn massig wirken lässt. Einmal wöchentliche Fellpflege ist ausreichend, da das Fell kurz und anliegend ist. Er hat auffällig lange Ohren, die praktisch keine Belüftung der Gehörgänge zulassen. Daher neigt der Basset zu chronischen Ohrentzündungen. Eine konsequente Ohrenpflege ist bei diesem Hund ein Muss.

Das zuchtbedingte Missverhältnis von Körperlänge zu Beinhöhe führt zu einer starken Belastung der Wirbelsäule. Wichtig ist, dass der Hund während der Wachstumsphase nicht überfordert wird. Insbesondere sollte vermieden werden, dass er abwärts springt, z. B. beim Treppensteigen. Neben mechanischen Ursachen können Abnutzungserscheinungen oder altersbedingte Degeneration der Wirbelsäule zu einem Bandscheibenvorfall führen, der Lähmungserscheinungen der Gliedmassen bewirken kann. Sie sollten starke Belastungen für die Wirbelsäule vermeiden und Ihrem Hund zusätzlich Produkte zur Vorsorge gegen Gelenkbeschwerden geben. Sobald Sie jedoch Anzeichen von Beschwerden entdecken, ist es ratsam einen Tierarzt aufzusuchen.
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