Berner Sennenhund

Berner Sennenhund

Der Ursprung der Schweizer Sennenhunde lässt sich ungefähr 6000 Jahre zurückverfolgen. Schon damals existierten in dem Gebiet der heutigen Schweiz Hunde die in ihrer Größe den modernen Sennenhunden entsprachen. Aus verschiedenen Bauernhunderassen gezüchtet, bewachte er den Hof und zog Milchkarren zu Sammelstellen. Vom Wesen her ist der Berner Sennenhund selbstsicher, gutmütig und freundlich. Er hat einen ausgeprägten Wachtrieb ohne dabei aggressiv zu sein. Er gilt als guter Familienhund. Auch ist er für seine Kinderliebe bekannt. Für Hundesport ist der Berner Sennenhund nur bedingt geeignet.

Das Haarkleid ist lang und seidig. Es sollte mehrmals die Woche gepflegt werden (Fellpflege) damit es glänzend bleibt. Wie bei allen Hunden ist auch eine regelmäßige Zahnpflege notwendig. Der Berner Sennenhund hat hängende, dicht behaarte Ohren wodurch die Belüftung des Innenohres erschwert wird. Eine konsequente Ohrenpflege ist bei diesem Hund ratsam.

Der Berner Sennenhund neigt zu degenerativen Erkrankungen, die Gelenkbeschwerden hervorrufen können. Sie sollten versuchen, starke Belastungen für die Wirbelsäule zu vermeiden und Ihrem Hund zusätzlich Produkte zur Vorsorge gegen Gelenkbeschwerden geben. Besonders während der Wachstumsphase darf der Hund nicht überfordert werden. Beim ersten Anzeichen von Beschwerden sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Bei großen Hunden, wie auch beim Berner Sennenhund sollte man frühzeitig Hüftgelenksdysplasie (HD) durch Ihren Tierarzt ausschließen, bzw. behandeln lassen.

Wie bei allen großen Hunden besteht auch beim Berner Sennenhund die Gefahr einer Magendrehung nach der Nahrungsaufnahme. Da es sich dabei um einen akuten Notfall handelt, ist es ratsam, den Hund nach dem Füttern mindestens ein bis zwei Stunden ruhen zu lassen.
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