Bernhardiner

Bernhardiner

Bekannt wurde der Bernhardiner durch seine Nutzung als Lawinenhund bei den Augustiner-Mönchen des Hospizes auf dem Grossen St. Bernhard. Inzwischen ist er auf Grund der Zuchtauslese für diese Aufgabe zu groß und zu schwer. Heute ist der Bernhardiner ein guter Haus- und Begleithund. Der Bernhardiner ist sehr sensibel, sanftmütig und hat einen zuverlässigen Charakter, auch mit Fremden. Er ist ein ruhiger Hund, hat aber einen ausgeprägten Beschützerinstinkt.

Die Behaarung ist sehr dicht und glatt anliegend. Je nachdem, ob es sich um einen langhaarigen oder stockhaarigen Bernhardiner handelt, sollten Sie entsprechend oft Fellpflege zu betreiben, mindestens aber einmal wöchentlich. Wie bei allen Hunden ist auch eine regelmäßige Zahnpflege notwendig. Der Bernhardiner neigt zu Augenerkrankungen. Aus diesem Grund sollten Sie ihm regelmäßige Augenpflege zukommen lassen. Der Bernhardiner hat hängende, dicht behaarte Ohren wodurch die Belüftung des Innenohres erschwert wird. Eine konsequente Ohrenpflege ist bei diesem Hund ratsam.

Beim Bernhardiner können Skeletterkrankungen auftreten. Daher ist es ratsam Ihrem Hund zusätzlich Produkte zur Vorsorge gegen Gelenkbeschwerden zu geben. Besonders während der Wachstumsphase darf der Hund nicht überfordert werden. Beim ersten Anzeichen von Beschwerden sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Bei großen Hunden, wie auch beim Bernhardiner sollte man frühzeitig Hüftgelenksdysplasie (HD) durch Ihren Tierarzt ausschließen, bzw. behandeln.

Wie bei allen großen Hunden besteht auch beim Bernhardiner die Gefahr einer Magendrehung nach der Nahrungsaufnahme. Da es sich dabei um einen akuten Notfall handelt, ist es ratsam, den Hund nach dem Füttern mindestens ein bis zwei Stunden ruhen zu lassen.
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