Bouvier des Flandres

Bouvier des Flandres

Diese mehrere hundert Jahre alte Rasse ist flämischer Herkunft und wurde erst 1910 anerkannt. Ursprünglich wurde der Bouvier des Flandres als Herden-Treibhund gebraucht. Heute dient er als Hof-, Schutz- und Polizeihund. In Holland selten noch als Zughund. Er ist der letzte der einst weit verbreiteten Rinderhunde (Bouviers). Sein anhängliches Wesen und sein Schutzinstinkt machen den kinderfreundlichen Hund zum guten Gefährten. Er besitzt einen ausgeglichen Charakter, ist sehr ruhig, gelehrig, treu und aufmerksam. Bei seiner Familie ist er glücklich. Als ursprünglich Dienst- und Gebrauchshund braucht er viel Platz und Beschäftigung.

Das Fell ist lang- und rauhaarig. Das lange Haar sollte mehrmals die Woche gepflegt werden (Fellpflege) damit es glänzend bleibt. Wie bei allen Hunden ist auch eine regelmäßige Zahnpflege notwendig. Die Ohren sind hängend und mittellang, wodurch die Belüftung des Innenohres erschwert wird. Eine konsequente Ohrenpflege ist bei diesem Hund ratsam.

Ist Ihr Hund als Gebrauchshund im Einsatz werden, seine Gelenke stark belastet und Sie sollten ihm zusätzlich zum täglichen Futter Produkte zur Vorsorge gegen Gelenkbeschwerden geben. Achten Sie darauf, dass er besonders während der Wachstumsphase nicht überfordert wird. Bei großen Hunden, wie auch beim Bouvier des Flandres sollte man frühzeitig Hüftgelenksdysplasie (HD) durch Ihren Tierarzt ausschließen, bzw. behandeln lassen.

Beim Bouvier des Flandres besteht auch die Gefahr einer Magendrehung nach der Nahrungsaufnahme. Da es sich dabei um einen akuten Notfall handelt, ist es ratsam, den Hund nach dem Füttern mindestens ein bis zwei Stunden ruhen zu lassen.
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