Deutscher Boxer

Deutscher Boxer

Im Mittelalter wurden an europäischen Fürstenhöfen regional variierende Bullenbeißer-Schläge zur Jagd auf wehrhaftes Wild gezüchtet. Als unmittelbarer Vorfahre des Deutschen Boxers gilt der Brabanter Bullenbeißer. Die ab 1860 Boxer genannten Hunde entwickelten sich im Laufe der Jahre zu anerkannten Gebrauchs-, Schutz- und Diensthunden. Der Boxer ist ein freundlicher, kinderlieber und erstaunlich verspielter Hund. Jedoch verteidigt er seine Familie vehement, wenn es darauf ankommt. Der Boxer ist durchaus für den Hundesport geeignet. Er sollte immer gut beschäftigt sein, sonst kann er problematisch werden.

Das Haar ist kurz, hart, glänzend und anliegend. Eine einmal wöchentliche Fellpflege ist ausreichend. Wie bei allen Hunden ist auch eine regelmäßige Zahnpflege notwendig.

Die Augen des Boxers sind sehr empfindlich, er neigt zu Augenerkrankungen. Aus diesem Grund sollten Sie ihm regelmäßige Augenpflege zukommen lassen.

Betreibt ihr Boxer Hundesport werden seine Gelenke stark belastet und Sie sollten ihm zusätzlich zum täglichen Futter Produkte zur Vorsorge gegen Gelenkbeschwerden geben. Achten Sie darauf, dass er besonders während der Wachstumsphase nicht überfordert wird.

Wie bei allen großen Hunden besteht auch beim Deutschen Boxer die Gefahr einer Magendrehung nach der Nahrungsaufnahme. Da es sich dabei um einen akuten Notfall handelt, ist es ratsam, den Hund nach dem Füttern mindestens ein bis zwei Stunden ruhen zu lassen.
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