Kleiner Münsterländer

Kleiner Münsterländer

Der Münsterländer geht wahrscheinlich auf den mittelalterlichen "Habichtshund" zurück und ist mit dem Epagneul Francais verwandt. Er wurde in Deutschland um Münster herum gezüchtet und bis zum Ende des 19. Jahrhunderts als Schäfer- und Jagdhund verwendet. 1936 bekam der außerhalb seiner Heimat nicht sehr bekannte Hund einen Zuchtstandard. Der Münsterländer ist ein ausgezeichneter Vorstehhund, der sich besonders als Apportier- und Wasserhund für die Jagd auf Wachteln eignet. Der Kleine Münsterländer ist ein sehr intelligenter und temperamentvoller Hund. Er ist aufmerksam, menschenfreundlich und auch gut im Umgang mit Kindern und anderen Haustieren. Er besitzt eine enge soziale Bindung an seinen Führer, mit dem er gerne zusammenarbeitet. Sein Beutetrieb ist nach wie vor stark ausgeprägt.

Das Haar ist lang aber schlicht. Einmal wöchentliche Fellpflege ist ausreichend. Wie bei allen Hunden ist auch eine regelmäßige Zahnpflege notwendig.

Die Augen des Kleinen Münsterländers neigen zu Entropium, darunter versteht man das Einrollen eines Lides (in der Regel das Unterlid). Aus diesem Grund sollten Sie ihm regelmäßige Augenpflege zukommen lassen.

Gelegentlich wird beim Kleinen Münsterländer Hüftgelenksdysplasie (HD) diagnostiziert. Diese Erkrankung sollten Sie frühzeitig durch Ihren Tierarzt ausschließen, bzw. behandeln lassen.
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