Kromfohrländer

Kromfohrländer

Der Kromfohrländer ist eine der jüngsten deutschen Hunderassen. Die Erstzüchterin, Ilse Schleifenbaum, wohnte bei Siegen nahe der Gemarkung "Krom Fohr", was auf hochdeutsch "krumme Furche" heißt. So entstand der Name "Kromfohrländer". 1945 nahm Frau Schleifenbaum einen streunenden Hund auf. Bei der Verpaarung mit einer Foxterrierhündin entstand ein sehr homogener Wurf, der dazu ermutigte, weitere Verpaarungen zu versuchen. Die Ergebnisse waren so zufriedenstellend, dass sie der Grundstock für eine neue Rasse wurden. Der Kromfohrländer ist ein angenehmer, wachsamer Haus- und Begleithund. Treu und anhänglich bedeutet ihm seine Familie alles. Fremden Personen gegenüber verhält er sich zurückhaltend und misstrauisch. Trotz seines erfrischenden und manchmal überschäumenden Temperamentes ist er in Wohnungen sehr gut zu halten. Er braucht allerdings regelmäßig Auslauf. Der Kromfohländer hat fast keinen Jagdtrieb. Inzwischen findet man ihn immer öfter beim Hundesport, für den er gut geeignet ist.

Es gibt zwei verschiedene Varianten dieser Rasse, Rauhhaar und Glatthaar. Beim Rauhhaarhund mit geradem, fest anliegendem Deckhaar ist einmal wöchentliche Fellpflege ausreichend. Wohingegen das längere Haar des Langhaar-Kromfohrländers durchaus mehrmals die Woche gepflegt werden sollte. Der Kromfohrländer hat gefaltete Kippohren wodurch die Belüftung des Innenohres erschwert wird. Eine konsequente Ohrenpflege ist bei diesem Hund ratsam. Wie bei allen Hunden ist auch eine regelmäßige Zahnpflege notwendig.

Der Kromfohrländer neigt generell etwas zu Knieerkrankungen. Betreibt er auch noch Hundesport werden seine Gelenke stark belastet und Sie sollten ihm zusätzlich zum täglichen Futter Produkte zur Vorsorge gegen Gelenkbeschwerden geben. Achten Sie darauf, dass er besonders während der Wachstumsphase nicht überfordert wird.
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