Labrador

Labrador

Der Labrador stammt aus dem Süden Neufundlands. Als Apportierhund wurde er ursprünglich zur Wasserarbeit eingesetzt, z.B. um abgetriebene Fische aus dem Meer zu holen. Heute ist er ein ausgezeichneter Jagd-, Sport- und Gebrauchshund. Labradore gehen mit fremden Menschen ebenso freundlich um wie mit Kindern oder anderen Tieren. Ein typischer Labrador braucht reichlich Auslauf und will gefordert sein. Aufgrund ihrer Herkunft lieben Labradore Wasser.

Auf die Verfressenheit des Labradors ist zu achten, sein Gewicht genau zu kontrollieren. Übergewicht mit all seinen gesundheitlichen Folgen sollte möglichst vermieden werden. Bereits aufgetretenem Übergewicht ist gegenzusteuern. Das Fell des Labradors ist kurz und dicht daher pflegeleicht. Somit ist einmal wöchentliche Fellpflege ausreichend. Wie bei allen Hunden ist auch eine regelmäßige Zahnpflege notwendig.

Durch den Einsatz als Gebrauchs- respektive Sporthund neigt der Labrador zu degenerativen Erkrankungen die Gelenkbeschwerden hervorrufen können. Sie sollten versuchen, starke Belastungen für die Wirbelsäule zu vermeiden und Ihrem Hund zusätzlich Produkte zur Vorsorge gegen Gelenkbeschwerden geben. Besonders während der Wachstumsphase darf der Hund nicht überfordert werden. Beim ersten Anzeichen von Beschwerden sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Bei großen Hunden, wie auch beim Labrador, sollte man frühzeitig Hüftgelenksdysplasie (HD) durch Ihren Tierarzt ausschließen, bzw. behandeln lassen.

Wie bei allen großen Hunden besteht auch beim Labrador die Gefahr einer Magendrehung nach der Nahrungsaufnahme. Da es sich dabei um einen akuten Notfall handelt, ist es ratsam, den Hund nach dem Füttern mindestens ein bis zwei Stunden ruhen zu lassen.
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