Landseer

Landseer

Im 18. Jahrhundert waren Landseer und Neufundländer noch eine Rasse. Es ist anzunehmen, dass sie von Hunden der "alten" Welt abstammen. Baskische Walfänger überwinterten im nördlichen Teil Neufundlands. Es ist wahrscheinlich, dass sie von großen, nordspanischen Hunden begleitet wurden, die man im Frühjahr häufig zurück ließ.

Der Landseer gilt als treu, liebenswürdig und gutmütig. Für Kinder ist er ein Spielgefährte mit einer fast unerschöpflichen Geduld. Auch im Umgang mit anderen Haustieren ist er unproblematisch. Das Wichtigste für diesen Hund ist ein fester Platz in seiner Familie. Er will überall dabei sein und alles mitmachen. Das Schlimmste für ihn wäre es, von den Aktivitäten seiner Leute ausgeschlossen zu werden.

Sein Fell ist lang, schwer und dicht. Es sollte mehrmals die Woche gepflegt werden (Fellpflege). Die Augen des Landseers neigen zu Entropium, darunter versteht man das Einrollen eines Lides (in der Regel das Unterlid). Aus diesem Grund sollten Sie ihm regelmäßige Augenpflege zukommen lassen.

Da seine Ohren hängend und dicht behaarte sind wird die Belüftung des Innenohres erschwert. Eine konsequente Ohrenpflege ist bei dieser Rasse ratsam. Wie bei allen Hunden ist auch eine regelmäßige Zahnpflege notwendig.

Der Landseer neigt rassebedingt zu Knieerkrankungen. Sie sollten ihm zusätzlich zum täglichen Futter Produkte zur Vorsorge gegen Gelenkbeschwerden geben. Achten Sie darauf, dass er besonders während der Wachstumsphase nicht überfordert wird. Bei großen Hunden, wie auch beim Landseer, sollte man frühzeitig Hüftgelenksdysplasie (HD) durch Ihren Tierarzt ausschließen, bzw. behandeln lassen.
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