Neufundländer

Neufundländer

Diese Rasse entstand durch die Kreuzung einheimischer Hunde in Neufundland und dem großen schwarzen Bärenhund, den die Wikinger dort einführten. Nach dem Eintreffen europäischer Fischer wirkten verschiedene Rassen an der Gestaltung des Hundes mit. Englische Fischer brachten ihn nach Europa und machten ihn zu ihrem Helfer, so zog er z.B. Netze an Land. Die Liebe zum Wasser führte soweit, dass sich Schwimmhäute zwischen den Zehen entwickelten. Der Neufundländer ist freundlich, ruhig und ausgeglichen. Seine ganze Liebe gilt seinem Herrn und dessen Familie. Ihnen dient er mit großer Anhänglichkeit und Treue. Er erweist sich besonders als zuverlässiger Beschützer kleiner Kinder. Der Neufundländer hält sich gerne im Freien auf. Da er ein leidenschaftlicher Schwimmer ist, sollten Sie ihm regelmäßig Gelegenheit dazu geben.

Dieser Hund hat langes, schweres Haar mit dichter, fettiger Unterwolle welches mehrmals die Woche gepflegt werden sollte, damit es glänzend bleibt (Fellpflege). Die Augen des Neufundländers neigen sowohl zu Entropium als auch zu Ektropium, darunter versteht man das Ein- respektive Ausrollen eines Lides. Aus diesem Grund sollten Sie ihm regelmäßige Augenpflege zukommen lassen. Durch seine hängenden, dicht behaarten Ohren wird die Belüftung des Innenohres erschwert. Eine konsequente Ohrenpflege ist daher ratsam. Wie bei allen Hunden ist auch eine regelmäßige Zahnpflege notwendig.

Der Neufundländer neigt rassebedingt zu Knieerkrankungen. Sie sollten ihm zusätzlich zum täglichen Futter Produkte zur Vorsorge gegen Gelenkbeschwerden geben. Achten Sie darauf, dass er besonders während der Wachstumsphase nicht überfordert wird. Bei großen Hunden, wie auch beim Neufundländer, sollte man frühzeitig Hüftgelenksdysplasie (HD) durch Ihren Tierarzt ausschließen, bzw. behandeln lassen.
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