Riesenschnauzer

Riesenschnauzer

Der Riesenschnauzer kommt ursprünglich aus Württemberg und ist von alter Herkunft die auf den mittelalterlichen Biberhund und die einheimischen Schäferhunde zurückgeht. Er wird seit 1880 gezüchtet. Seit 1925 wird er als deutsche Diensthunderasse anerkannt. Der robuste Hund wird bis zu 70 cm groß. Rüden erreichen ein Gewicht von ca. 42 kg - 50 kg, Hündinnen bleiben deutlich leichter.

Heute wird der Riesenschnauzer hauptsächlich als guter Familienhund gehalten. Er ist ein sehr wachsamer Hund, der Fremden gegenüber eher misstrauisch ist.

Sein Haar ist drahtig, hart und dicht mit weicher Unterwolle. Die Fellpflege sollte täglich stattfinden. Wie bei allen Hunden ist auch eine regelmäßige Zahnpflege notwendig.

Wird der Riesenschnauzer als Gebrauchs- respektive Sporthund eingesetzt, neigt er zu degenerativen Erkrankungen, die Gelenkbeschwerden bis hin zum Bandscheibenvorfall hervorrufen können. Sie sollten versuchen, starke Belastungen für die Wirbelsäule zu vermeiden und Ihrem Hund zusätzlich Produkte zur Vorsorge gegen Gelenkbeschwerden geben. Besonders während der Wachstumsphase darf der Hund nicht überfordert werden. Beim ersten Anzeichen von Beschwerden sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Bei großen Hunden, wie auch beim Riesenschnauzer sollA?te man frühzeitig Hüftgelenksdysplasie (HD) durch Ihren Tierarzt ausschließen, bzw. behandeln lassen.

Wie bei allen großen Hunden besteht auch beim Riesenschnauzer die Gefahr einer Magendrehung nach der Nahrungsaufnahme. Da es sich dabei um einen akuten Notfall handelt, ist es ratsam, den Hund nach dem Füttern mindestens ein bis zwei Stunden ruhen zu lassen. Vereinzelt werden beim Riesenschnauzer Herzerkrankungen beobachtet.
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