Weimaraner

Weimaraner

Über die Entstehung des Weimaraner Vorstehhundes gibt es zahlreiche Theorien. Fest steht nur, dass er Anfang des 19. Jahrhunderts am Hof zu Weimar von Großherzog Karl August gehalten wurde. Er ist Spür-, Vorsteh- und Apportierhund in einem. Ab etwa 1890 wird die Rasse planmäßig gezüchtet. Der Weimaraner ist sehr lauffreudig, er hat ein ruhiges, wachsames Wesen. Allerdings braucht er die Jagd, sonst nimmt er sie sich. Deshalb ist er als Begleithund nicht ganz leicht zu halten. Er verträgt keine harte Hand, jedoch benötigt er Konsequenz von der Welpenzeit an. Ist er gut erzogen, dann ist er für seine Familie, die er liebt und auch verteidigt, eine Bereicherung. Der Weimaraner eignet sich auch für den Schutz- und Polizeidienst.

Diese Rasse wird mit zwei unterschiedlichen Fellstrukturen gezüchtet. Beim Kurzhaarhund mit geradem, glatt anliegendem Deckhaar ist einmal wöchentliche Fellpflege ausreichend. Wohingegen das weiche, längere Haar des Langhaarhundes durchaus mehrmals die Woche gepflegt werden sollte. Wie bei allen Hunden ist auch eine regelmäßige Zahnpflege notwendig. Der Weimaraner hat hängende Ohren wodurch die Belüftung des Innenohres erschwert wird. Er hat die Anlage zu Ohreninfektionen. Eine konsequente Ohrenpflege ist bei diesem Hund ratsam. Die Augen dieser Rasse neigen zu Entropium, darunter versteht man das Einrollen eines Lides (in der Regel das Unterlid). Aus diesem Grund sollten Sie ihm regelmäßige Augenpflege zukommen lassen.

Bei großen Hunden, wie auch beim Weimaraner sollte man frühzeitig Hüftgelenksdysplasie (HD) durch Ihren Tierarzt ausschließen, bzw. behandeln lassen.
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