Yorkshire Terrier

Yorkshire Terrier

Der beliebteste Terrier der Welt entstand im frühen 19. Jahrhundert in der Gegend von West Riding in Yorkshire, wo Bergleute einen Rattenbeißer-Terrier, der so klein war, daß er in die Tasche gesteckt werden konnte, erzüchteten, indem sie wahrscheinlich schwarz-lohfarbene Terrier mit dem Paisley- und dem Clydesdale -Terrier kreuzten. Die Widerristhöhe beträgt 22.5 - 23.5 cm, sein Gewicht 2.2 - 3.2 kg und er wird bis zu 14 Jahre alt.

Dieses schneidige Energiebündel stellt heute in Großbritannien die am häufigsten gehaltene Rasse dar. Im übrigen Europa und in Nordamerika ist der Hund fast ebenso beliebt, da er alle Vorzüge eines Terriers im Kleinformat verkörpert. Viele "Yorkies" werden schon vom Tag des Kaufs an so verhätschelt, daß sie nie ihre Lernfähigkeit beweisen können. Der typische Yorkshire-Terrier ist ein Dynamo, der seine Winzigkeit nicht wahrhaben will. Er spielt unermüdlich und hat eine schier unbegrenzte Energie.

Die Zwergwüchsigkeit hat leider viele Gesundheitsprobleme zur Folge. Daher scheinen beim Yorkshire Terrier einige Erkrankungen häufiger aufzutreten: Grauer Star, Luftröhrenkollaps, Zahnfleischerkrankungen, Ellenbogengelenks- und Hüftgelenksdysplasie und Schilddrüsenunterfunktion. Sie sollten durch regelmäßige Kontrolle beim Tierarzt die Augen und die Schilddrüsenfunktion untersuchen lassen. Schwere Gelenkerkrankungen sollten wie bei allen Hunden bereits als Welpe abgeklärt werden. Dennoch können Sie auch einiges tun, um Gelenkbeschwerden vorzubeugen. Dazu gehört insbesonders die Abwehr von Parasitenbefall, die auch Gelenkerkrankungen (Borreliose) hervorrufen können. Aufgrund der überlappend zueinander stehenden Zähne ist die Zahnpflege bei dieser Rasse besonders wichtig.
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