Sicherheit von Pferd und Reiter

Egal ob es sich um eine Ausnahmesituation handelt oder um einen gemütlichen Spaziergang in gewohnter Umgebung - Pferd und Reiter sind ein Team. Die Sicherheit des Pferdes kann beim Transport des Pferdes oder in einem Notfall nur garantiert werden, wenn der Besitzer bzw. Reiter ruhig bleibt und schnell Hilfe herbeiholt, dabei aber auch gleichzeitig das Bewusstsein mitbringt, inwieweit er selbstständig handeln kann oder sollte bzw. wo er lieber auf professionelle Hilfe wartet. Wichtig beim Ausritt sowie beim Notfall ist die Sichtbarkeit bei Nacht. Sie finden hierfür gute Produkte für Ihr Pferd bei Dunkelheit.

Transport

Das Vertrauensverhältnis zwischen Reiter und Pferd zeigt sich besonders beim verladen des Pferdes - dies sollte geübt werden, falls das Pferd wegen eine Kolik oder zum Röntgen in die Klinik gefahren werden muss. Viele Pferde weigern sich auf den Hänger zu steigen, da es für sie wie ein schwarzes Loch inmitten von Helligkeit erscheint. Der Reiter kann zum Beispiel das Licht des Zugfahrzeuges einschalten, damit auch die Innenbeleuchtung des Hängers brennt. Auch die Trennwand des Hängers sollten Sie am Anfang weit stellen und beide Türen offen lassen damit es für das Pferd einladender wirkt. Danach geht der Reiter mit dem Pferd mit geraden Schritten auf den Hänger zu; der Reiter kann das Pferd auch im ruhigen Schritt und ohne Zerren am Halfter, mit einer Karotte locken. Zwei weitere erfahrene Reiter können bei dem verladen helfen. Wichtig dabei ist, dass alle Reiter Gelassenheit und Ruhe ausstrahlen und somit dem Pferd Vertrauen einflößen. Wenn Ihr Pferd im Pferdehänger ist, schließen Sie zuerst die Querstange/Klappe und binden das Pferd dann an. Egal ob bei einer Übung oder im Ernstfall, Sie sollten Ihr Pferd ausführlich loben. Während des Transportes sind besonders Transportgamaschen mit Schlagdämpfung zu empfehlen, die vor Reibungen und Verletzungen schützen.

Notfall

Geschrei, Lärm und laute Sirenen schrecken die Pferde ab, dass sollte bei jedem Notfall berücksichtigt werden. Die Drehleuchten sollten, falls es möglich ist, abgeschaltet werden, da dies die Pferde noch mehr verwirrt. Pferde sind Fluchttiere und der Reiter sollte diesen Drang beim entfernen vom Unglücksort berücksichtigen; auch wenn das Pferd angebunden ist, kann es für Menschen insoweit gefährlich werden, da es bis zu zwei Meter nach Vorne oder nach Hinten ausschlagen kann. Das selbe gilt für ein verletztes, liegendes Pferd. Ein Erstes-Hilfe-Set sollte bei jedem Ausfluss oder Ausritt mit dem Pferd nicht fehlen, um im Notfall schnell kleinere Wunden zu behandeln bzw. steril Blutungen zu stillen bis der Tierarzt eintrifft.
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